"Egal wann": Söder bietet Pfalz "Rückkehr" nach Bayern an

Im Festzelt macht der CSU-Chef Wahlkampf in Rheinland-Pfalz. Dabei zieht er im Scherz ganz große historische Linien.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Söder (l, CSU) war nach Frankenthal gekommen, um im Landtagswahlkampf den CDU-Kandidaten Christian Baldauf (r) zu unterstützen.
Söder (l, CSU) war nach Frankenthal gekommen, um im Landtagswahlkampf den CDU-Kandidaten Christian Baldauf (r) zu unterstützen. © Uwe Anspach/dpa
Frankenthal

CSU-Chef Markus Söder hat der Pfalz augenzwinkernd eine "Rückkehr" nach Bayern angeboten. "Egal wann, egal wie: Ihr könnt immer und jederzeit zu uns kommen. Immer und jederzeit. Euch würde ich gerne nehmen", sagte der bayerische Ministerpräsident bei einer CDU-Veranstaltung in Frankenthal vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März. Er wisse "immer noch nicht genau", warum die Pfälzer bei den Rheinländern bleiben wollten und nicht bei den Bayern, scherzte Söder.

Frankenthal mit etwa 50.000 Einwohnern im Osten von Rheinland-Pfalz hat eine bayerische Vergangenheit. Infolge der Neuordnung Europas nach dem Wiener Kongress 1816 war die pfälzische Stadt durch den Münchner Staatsvertrag zwischen Österreich und Bayern zum Königreich Bayern gekommen.

"Deswegen bin ich gerne da"

"Es gibt ja in Deutschland auch Mentalitätsgrenzen", sagte Bayerns Ministerpräsident bei der Veranstaltung in einem Festzelt. Deshalb komme er gerne dahin, wo "ganz normale Menschen" seien. Leider gäbe es Menschen, die anderen erklären wollten, wie sie zu leben und zu denken hätten und auch, was sie essen sollten. "Bei euch ist es anders, deswegen bin ich gerne da."

Söder war nach Frankenthal gekommen, um im Landtagswahlkampf den örtlichen CDU-Kandidaten Christian Baldauf zu unterstützen. Der CSU-Chef hatte vor der Veranstaltung in der Videobotschaft gesagt, er unterstütze "meinen Freund Christian Baldauf" gerne. "Wir kennen uns seit vielen Jahren, haben immer eng zusammengearbeitet. Und die Bayern und Rheinland-Pfalz haben eine lange traditionelle Verbindung."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.