Dynamo gibt rote Laterne ab: 2:0-Sieg gegen Fürth

Im Kellerduell zum Rückrundenauftakt spielt Dresden abgezockt, während die SpVgg Greuther Fürth komplett harmlos bleibt. Ein Dynamo-Winterneuzugang überragt.
dpa |
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Noel Futkeu (M, SpVgg Greuther Fürth) im Zweikampf mit Thomas Keller (r, Dynamo Dresden). Der Dresdner traf zur Führung.
Noel Futkeu (M, SpVgg Greuther Fürth) im Zweikampf mit Thomas Keller (r, Dynamo Dresden). Der Dresdner traf zur Führung. © Sebastian Kahnert/dpa
Dresden

Dynamo Dresden hat den letzten Tabellenplatz der 2. Fußball-Bundesliga an die SpVgg Greuther Fürth weitergereicht. Im Kellerduell zu Beginn der Rückrunde gewannen die Sachsen das direkte Aufeinandertreffen gegen Fürth mit 2:0 (1:0). Winterneuzugang Thomas Keller hatte Dynamo nach 35 Minuten in Führung gebracht. Jakob Lemmer erhöhte vor 30.811 Zuschauern mit einem strammen Distanzschuss kurz nach Wiederbeginn (49.).

Beide Teams begannen abwartend. Bei Dresden merkte man, dass die vier in der Winterpause ausgeliehenen Neuen sich erst an das Dynamo-Spiel gewöhnen mussten. Fürth hatte durch Noel Futkeu (7.) die erste Chance, danach neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Tormöglichkeiten blieben so aus. Dynamo wurde nur bei Standards gefährlich und dann über den Mann, den Fürth offenbar nicht ausreichend auf der Rechnung hatte: Thomas Keller.

Abwehrchef Keller überall zu finden

Der neue Dynamo-Abwehrchef gab nicht nur der Hintermannschaft sichtlich mehr Sicherheit, er war bei Eckbällen und Freistößen auch immer im gegnerischen Strafraum zu finden. Scheiterte er nach 25 Minuten noch am Rücken von Fürths Philipp Ziereis, traf er dann per Kopf nach der dritten Ecke. Kurz vor der Pause hatte er noch eine weitere Kopfballchance (44.), die aber Timo Schlieck im Tor vereitelte.

Nach dem Wechsel nahm Dresden den Fürther Angriffsbemühungen durch das 2:0 von Lemmer schnell den Wind aus den Segeln. Auch danach hielt man den Ball weit vom eigenen Strafraum entfernt. Erst nach rund einer Stunde schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, der Deckungsverbund wirkte nicht mehr so sortiert. Nur einmal konnten die Gäste daraus etwas machen, doch Futkeu (86.) traf nur den Pfosten.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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