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Dutzende Glätteunfälle in Bayern: Zwei Personen verlieren ihr Leben bei Frontalzusammenstoß

Schneefall und glatte Straßen führen in Bayern aktuell zu zahlreichen Unfällen. Die Polizei meldet Dutzende Einsätze, zwei Personen verlieren ihr Leben.
AZ/dpa |
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Vielerorts hat es geschneit.
Vielerorts hat es geschneit. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Auf den schnee- und eisglatten Straßen in Bayern haben Dutzende Unfälle für zahlreiche Polizeieinsätze gesorgt. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt, wie die Einsatzzentralen am frühen Morgen berichteten. Zwei Menschen verloren auf Bayerns eisglatten Straßen das Leben. Im Landkreis Dingolfing-Landau war laut Polizei ein Auto auf einer Staatsstraße ins Schleudern geraten – vermutlich wegen des Winterwetters. 

Das Fahrzeug geriet daraufhin auf die Gegenspur, es kam zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Auto. Die Fahrer erlitten tödliche Verletzungen. Die Straße sei am Morgen noch gesperrt, die Einsatzkräfte vor Ort, erklärte die Polizei. Zunächst gab es keine weiteren Informationen zu dem Unfall.

In Unterfranken rückte die Polizei mindestens 54 Mal aus, wie ein Sprecher sagte. Auf den dortigen Autobahnen ging es mehrmals nicht weiter, etwa auf der A71 bei Oberthulba (Landkreis Bad Kissingen), wo rund zwei Dutzend Lastwagen im Schneetreiben nicht mehr vorankamen. Auf der A71 fuhren sich mehrere Fahrzeuge fest. Und auf der A70 im Landkreis Schweinfurt war ein Lastwagen auf der glatten Fahrbahn in die Leitplanke geprallt, verletzt wurde niemand.

Kettenpflicht auf einer Bergstraße in Niederbayern

In der Oberpfalz berichte die Polizei vorerst noch mehreren "Rutschereien" und herabgesetzte Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Autobahnen. Teils stocke dort der Verkehr.

In Niederbayern wurden mindestens sechs Menschen bei Unfällen leicht verletzt. Am frühen Morgen gab es laut Polizei zwölf Einsätze: Verkehrsteilnehmer seien auf den winterlichen Straßen ins Rutschen gekommen. Auf der sogenannten Ruselbergstrecke (die St. 2135 bei Deggendorf) bestehe derzeit eine Schneekettenpflicht. 

Glatteisgefahr auf den Straßen

Für die Nacht zum Freitag hatten die Meteorologen schwerpunktmäßig im Norden und Osten Bayerns teils kräftigen Schneefall erwartet. Bis in den Vormittag sei mit Glatteis durch gefrierenden Regen zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Betroffen sei insbesondere der Osten Bayerns. Für einen Teil des Freistaats hat der DWD eine Unwetterwarnung (Stufe drei von vier) bis zum frühen Morgen herausgegeben.

Auch für die Nacht zum Samstag erwarteten die Experten erneut Glätte durch Schnee und Niederschläge.

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26 Kommentare
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  • Wendeltreppe am 10.01.2026 11:56 Uhr / Bewertung:

    Wo bitte steht denn was, dass "rasen" zu diesem tragischen Unfall führte??
    Bei den gegebenen Witterungsverhältnissen "unangemessene Geschwindigkeit" wäre bei solchen Spekulationen wohl sinnvoller ? Oder kennen Sie Details ?

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  • Wendeltreppe am 10.01.2026 11:58 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Wendeltreppe

    Gemeint ist OLGI !

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  • BingoMuc am 09.01.2026 14:39 Uhr / Bewertung:

    Leute, da sind 2 Menschen Gestirnen, und ihr habt nichts anderes zu tun als auf euch rumzuhacken

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