Duo soll Flucht von Drogenhändler aus Haft geplant haben

Nach einem größeren Polizeieinsatz in Landshut werden zwei Männer festgenommen. Der Verdacht: Sie sollen einen Plan geschmiedet haben, um einem Häftling zur Flucht zu verhelfen.
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Die beiden Männer wurden in der Nähe des Landshuter Gefängnisses festgenommen. (Symbolbild)
Die beiden Männer wurden in der Nähe des Landshuter Gefängnisses festgenommen. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa
Landshut

Bei einem Polizeieinsatz im niederbayerischen Landshut haben Spezialkräfte zwei Männer festgenommen. Sie stehen im Verdacht, einen Plan geschmiedet zu haben, um einen verurteilten Drogenhändler zu befreien, der aus dem Gefängnis zur Behandlung in eine Landshuter Klinik gebracht worden war. Das teilte die Staatsanwaltschaft Amberg mit. 

Der 49-Jährige habe mutmaßlich einen medizinischen Notfall vorgetäuscht, um aus dem Gefängnis dorthin gebracht zu werden. Der Mann sei später wieder ins Gefängnis gebracht worden - allerdings nicht zurück in die JVA Landshut, in deren Nähe die beiden Männer aufgegriffen wurden. Wie genau das Duo den Häftling befreien wollte, blieb zunächst unklar.

Häftling war einige Tage zuvor erneut verurteilt worden

Der Mann war demnach erst Ende Juni am Landgericht Amberg zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil wegen bewaffneten, bandenmäßigen Drogenhandels ist laut Staatsanwaltschaft noch nicht rechtskräftig. Allerdings war der Mann zuvor bereits am Landgericht Weiden unter anderem wegen schweren Raubs rechtskräftig zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Das Duo, das den Mann mutmaßlich befreien wollte, sei in der Nähe des Gefängnisses in Landshut festgenommen worden. Einer der beiden Männer, ein 25-Jähriger, war bereits wegen des Drogenhandelsprozesses gegen den Häftling ins Visier der Ermittler geraten. Er sitzt nun, wie auch sein 23 Jahre alter mutmaßlicher Komplize, in Untersuchungshaft.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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