"Dubai-Gabi"-Prozess verschoben

Der Ex-Bankerin (52) wird vorgeworfen, ihre Kunden um 40 Millionen Euro geprellt zu haben. Hof Kurz vor seinem Ende
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Das Landgericht Hof.
dpa Das Landgericht Hof.

Der Ex-Bankerin (52) wird vorgeworfen, ihre Kunden um 40 Millionen Euro geprellt zu haben.

Hof Kurz vor seinem Ende ist der Betrugsprozess gegen die Ex-Bankerin Gabriele K. (52) abgesagt worden. Die Angeklagte sei erkrankt, teilte ein Sprecher des Landgerichts Hof gestern mit. Ursprünglich waren die Plädoyers und das Urteil erwartet worden.

Der 52-Jährigen wird vorgeworfen, ihre Kunden über mehrere Jahre im großen Stil betrogen zu haben. Lange Zeit hatte sie die Anschuldigungen zurückgewiesen. Schließlich räumte sie ein, von Anlegern rund 30 Millionen Euro ergaunert zu haben.

Die Staatsanwaltschaft geht jedoch von einem Schaden in Höhe von 40 Millionen Euro aus. Im Falle eines Geständnisses kann Gabriele K. mit einem milderen Urteil rechnen.

Zum luxuriösen Lebensstil von „Dubai-Gabi“ gehörten neben einem Anwesen im Landkreis Hof auch eine Villa aus Mallorca. Ihr Wert: 1,9 Millionen Euro. Die modebewusste Angeklagte leistete sich außerdem Friseurbesuche im Wert von mehreren tausend Euro sowie extravagante Geburtstagsfeiern.

Zu ihrem Spitznamen kam die Fränkin, weil sie in dem Emirat am Golf angeblich Geschäfte machte.

 

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