Drei Viertel aller Firmen engagieren sich fürs Gemeinwohl

Ob Sport, Bildung oder Umwelt: Viele bayerische Firmen investieren in das Gemeinwohl. Was steckt hinter dem Trend – und wie profitieren die Unternehmen selbst davon?
von  dpa
Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) stellt den Monitor Unternehmensengagement vor. (Archivbild)
Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) stellt den Monitor Unternehmensengagement vor. (Archivbild) © Felix Hörhager/dpa

Drei Viertel aller Unternehmen in Bayern engagieren sich nach Angaben des Sozialministeriums für das Gemeinwohl. Am häufigsten seien Geld- und Sachspenden, geht aus dem Monitor Unternehmensengagement Länderbericht Bayern hervor, den das Ministerium veröffentlicht hat. Andere stellten ihre Beschäftigten für freiwilliges Engagement frei oder stellten Räume bereit. Lokale Sportvereine würden ebenso unterstützt wie Kulturprojekte, Umweltinitiativen oder Mentoring-Programme im Bildungsbereich.

Sport, Bildung, Geselligkeit

Dem Bericht zufolge engagieren sich 56 Prozent der aktiven Betriebe im Sportbereich, gefolgt von Bildung und Erziehung (40 Prozent) sowie Freizeit und Geselligkeit (36 Prozent). 30 Prozent seien zudem im Bevölkerungsschutz aktiv, fast doppelt so viele wie 2018. 

Zusammenhalt und Attraktivität

Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) lobte das Verantwortungsbewusstsein der Betriebe und ihre tiefe Verbundenheit zu Region und Menschen. "Ich sehe Unternehmen, die Schulen unterstützen, Vereine stärken und unsere Kommunen mitgestalten", sagte Scharf. Dieser Einsatz bringe alle weiter. "Er schafft Zusammenhalt vor Ort und prägt unsere Heimat."

Dabei profitieren die Unternehmen dem Bericht zufolge auch von ihrem Engagement. Als positive Effekte gaben sie unter anderem eine stärkere Bindung ihrer Beschäftigten an, aber auch eine größere Attraktivität als Arbeitgeber und eine Förderung von Kompetenzen in der Belegschaft.

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