Drei Tote in Starnberg: Sohn soll Eltern umgebracht haben

Besorgte Angehörige alarmieren die Polizei - und die macht in einem Haus in Starnberg eine schockierende Entdeckung.
| dpa
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Ein Polizist kommt aus einem Haus in Starnberg, in dem drei Tote gefunden wurden. Foto: Angelika Warmuth/dpa
dpa Ein Polizist kommt aus einem Haus in Starnberg, in dem drei Tote gefunden wurden. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Starnberg (dpa/lby) - In einem Starnberger Einfamilienhaus haben Ermittler drei Tote gefunden. Sie entdeckten eine 60 Jahre alte Frau und ihren 64 Jahre alten Mann sowie den erwachsenen Sohn erschossen in dem Anwesen. "Die Ermittler vor Ort gehen von einem Familiendrama aus", sagte Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer am Montag. Die Kripo gehe davon aus, dass der 21-jährige Sohn zunächst seine Eltern und dann sich selbst tötete. Zwei Faustfeuerwaffen seien als mutmaßliche Tatwaffen sichergestellt worden.

Das Motiv ist noch unklar. "Die Ermittlungen stehen noch am Anfang", teilte die Polizei mit. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass weitere Menschen an der Tat beteiligt waren. "Es fanden sich keine Anhaltspunkte für eine Fremdbeteiligung", sagte Kammerer.

Eine Polizeistreife hatte die drei Toten am späten Sonntagnachmittag in dem Wohnhaus gefunden. Angehörige hatten die Beamten informiert. "Die Tochter hat sich Sorgen gemacht, weil die Eltern über einige Zeit nicht erreichbar waren", sagte Kammerer. Sie habe deshalb die Polizei verständigt. Die Beamten sperrten den Tatort ab, Ermittler sicherten noch in der Nacht Spuren.

Bisher ist unklar, was genau zu welchem Zeitpunkt in dem Haus geschah. "Wir gehen davon aus, dass die Tatzeit am Wochenende gewesen sein muss", sagte Kammerer. Weitere Informationen erhoffen sich die Ermittler von der Obduktion, die für Montag am Institut für Rechtsmedizin geplant war.

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