Drei Punkte verdient: Fürth hadert mit Rückschlag in Berlin

Fürth kämpft, aber verpasst die Überraschung. Nach der Niederlage bei Spitzenreiter Hertha rutschen die Franken im Klassement ab. Für den Auftritt gab es von Trainer Vogel lobende Worte.
dpa |
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Hertha-Kapitän Josip Brekalo war auch am Siegtor der Berliner beteiligt.
Hertha-Kapitän Josip Brekalo war auch am Siegtor der Berliner beteiligt. © Andreas Gora/dpa
Berlin/Fürth

Trainer Heiko Vogel haderte nach dem nächsten Rückschlag, Kapitän Felix Klaus redete im Mannschaftskreis auf seine Mitspieler ein. Die SpVgg Greuther Fürth hat ihre Sieglos-Form auch in der langen Länderspiel-Pause nicht ablegen können und in der 2. Fußball-Bundesliga bei Spitzenreiter Hertha BSC mit 1:2 (0:0) verloren. "Hängen bleiben null Punkte, aber verdient hätten wir drei", resümierte ein enttäuschter Fürther Coach.

Die Fürther, die im vierten Spiel nacheinander sieglos blieben, rutschten im Klassement auf den 15. Platz ab. Sie haben mit sechs Punkten aus sieben Spielen nur einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone.

Vogel lobt: "Art und Weise macht mich stolz" 

Mads Pedersen (65. Minute) und der ehemalige Fürther Paul Seguin (80.) sorgten mit ihren Treffern für Berliner Jubel. Der Anschlusstreffer durch Jannis Heuer in der 90. Minute kam zu spät für ein erfolgreiches Comeback der Gäste, die im Berliner Olympiastadion zuvor mindestens ebenbürtig aufgetreten waren.

"Ich denke, dass wir über die gesamte Spielerdauer die bessere Mannschaft waren", meinte Vogel am Sky-Mikrofon. Hertha habe vor allem dank der guten Einzelspieler gewonnen. "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen - im Gegenteil: Das war mit Abstand die beste Saisonleistung. Die Art und Weise, wie wir hier aufgetreten sind, macht mich stolz."

Haufenweise vergebene Chancen

Nur an der Chancenverwertung haperte es im Match gegen die noch verlustpunktfreien Berliner mit Ex-"Kleeblatt"-Coach Stefan Leitl. Dabei hatten beide Defensivreihen den gegnerischen Angreifern anfangs viele Möglichkeiten geboten. Diese wurden allerdings jeweils zu leichtfertig vergeben.

Für Fürth etwa verpassten Omar Sillah (23.) und Shinta Appelkamp (26.). Torwart Florian Hellstern musste bei einem 30-Meter-Kracher von Linus Gechter (38.) und einem Konter des schnellen Adewumi (41.) aufmerksam sein.

Heuers Kopfball kommt zu spät 

Die Hertha war um mehr Spielkontrolle bemüht und kam durch Pedersens Schuss aus spitzem Winkel zur Führung. Drei Minuten zuvor war die vermeintliche Fürther Führung durch Sillah nach einer Zentimeter-Entscheidung durch den Videoreferee wegen Abseits aberkannt worden. Die Führung gab den Berlinern mehr Sicherheit, Seguin legte aus der Distanz nach. Heuers Kopfballtor kurz vor Schluss war nur noch Ergebniskosmetik.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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