Drei Polizisten in Bayern binnen zwei Tagen gebissen

Gebissen, bespuckt, getreten: In Bayern greifen binnen zwei Tagen Randalierer gleich drei Polizisten an.
dpa |
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Mehrere Polizisten werden bei den Einsätzen verletzt. (Symbolbild)
Mehrere Polizisten werden bei den Einsätzen verletzt. (Symbolbild) © Soeren Stache/dpa
Augsburg/Nürnberg/Bernried

Gleich dreimal haben betrunkene oder psychisch auffällige Randalierer binnen zwei Tagen Polizisten während ihrer Festnahme gebissen – in Nürnberg, Augsburg und im niederbayerischen Bernried.

Den ersten Fall gab es am Freitag in Augsburg: Die Polizei wurde vormittags in die Bahnhofstraße gerufen, wo ein 43-jähriger Mann Passanten belästigte und sich gegenüber den Beamten aggressiv zeigte. Als diese ihn fixierten, biss er einen Polizisten. Zwei Beamte verletzten sich bei dem Einsatz Polizeiangaben zufolge leicht. Der 43-Jährige wurde nach einer Blutentnahme wegen eines psychischen Ausnahmezustands in eine Klinik gebracht. Die Polizei ermittelt wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Fälle in Nürnberg und Bernried

In der Nacht zum Samstag folgte der nächste Fall in Nürnberg: Ein 26-Jähriger hatte laut Mitteilung in einem Rettungswagen nahe einer Diskothek randaliert und ein Funkgerät zerstört. Als Beamte ihn festnahmen und fesselten, biss er einem 23 Jahre alten Polizisten in den Oberschenkel. Der Beamte kam ins Krankenhaus, der Randalierer wurde in eine Fachklinik gebracht. Ihn erwartet ein Verfahren wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel, Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

Am Samstag kurz vor Mitternacht rief ein betrunkener junger Mann auf einem Fest in Bernried (Landkreis Deggendorf) die Polizei auf den Plan. Der 22-Jährige beleidigte die Beamten, bespuckte sie, versuchte einen Kopfstoß – und biss den Angaben zufolge schließlich einen Polizisten in den Arm. Nach einer Nacht in der Zelle wurde er entlassen, ein Strafverfahren folgt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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