Mehrere Verletzte nach Zugkollision in Bayreuth

In Bayreuth steht der Zugverkehr nach einer Kollision zweier Regionalzüge still. Der Unfall als solcher geht nach ersten Informationen der Bundespolizei glimpflich aus.
AZ/dpa |
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Bei der Kollision zweier Regionalzüge im Bayreuther Hauptbahnhof sind drei Menschen leicht verletzt worden. (Symbolbild)
Bei der Kollision zweier Regionalzüge im Bayreuther Hauptbahnhof sind drei Menschen leicht verletzt worden. (Symbolbild) © Patrick Seeger/dpa

Nach der Zugkollision in Bayreuth sind mindestens acht Personen verletzt, eine von ihnen schwer. Das teilte ein Sprecher der Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur am Abend mit. Zunächst war die Rede von drei Leichtverletzten. Der Mann wurde demnach ins Krankenhaus gebracht. Der Bahnhof wurde komplett gesperrt. Geschätzt warteten dort kurz nach dem Unfall etwa 100 bis 150 Menschen auf eine Möglichkeit zur Weiterfahrt. 

Das Bahnunternehmen Agilis und die Deutsche Bahn ließen Ersatzbusse fahren. Es waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz: Bundes- und Landespolizei, medizinisches Personal, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk.

Reisezug prallt auf rangierenden Zug

Nach ersten Informationen kollidierten zwei Agilis-Züge. Ein Zug hatte demnach Lokführer und 13 Fahrgäste an Bord und wollte in den Bahnhof einfahren, der zweite war ohne Fahrgäste auf einer Rangierfahrt zum Betanken unterwegs. Die Polizei untersucht nun laut Sprecher, ob der Lokführer des rangierenden Zugs seinen einfahrenden Kollegen übersehen haben könnte. 

Alle Fahrgäste und die Lokführer wurden von den Rettern vor Ort begutachtet. Demnach gab es neben dem Schwerverletzten vier Menschen mit mittelschweren und drei weitere mit leichten Verletzungen. Die anderen blieben unverletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache begannen an Ort und Stelle, so leuchtete die Polizei den Unfallort mit Scheinwerfern aus.

Ein Agilis-Sprecher in Regensburg sagte: "Wir tragen zur Aufklärung bei, was wir können." Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben etwa zehn Prozent des bayerischen Bahnregionalverkehrs. Die Züge fahren vor allem in der Oberpfalz und in Oberfranken. 

Beeinträchtigungen für Zugreisende und Autofahrer

Die Deutsche Bahn meldete auf X "massive Beeinträchtigungen". Auf eine Anfrage der dpa antwortete eine Sprecherin: "Den Verletzten wünscht die DB eine schnelle Genesung." Und: "Die laufenden Ermittlungen der Behörden zur Unfallursache unterstützt die DB vollumfänglich."

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1 Kommentar
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  • Radl Rainer am 11.03.2026 20:45 Uhr / Bewertung:

    Wie im Flugverkehr gibt es auch im Schienenverkehr eine Eisenbahnunfalluntersuchungsstelle BEU, bei der man dann in ein paar Monaten die Faktenlage und Ursache des Zwischenfalls nachlesen kann.

    Wer es humoristisch mag und Eisenbahn-Affin ist, sollte sich die "Trinkspiel"-Serie von Alwin Meschede auf YouTube nicht entgehen lassen. Penibel werden die Berichte vorgestellt und auf jeden Fehler ein Glas gehoben. Allerdings aus Pietätsgründen nur, wenn es keine signifikanten Personenschäden gibt.

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