Doppelmord von Rott: Mutmaßlicher Täter erhängt sich in Zelle

Der mutmaßliche Doppelmörder von Rott am Inn (Landkreis Rosenheim) ist tot in seinem Zimmer in der forensischen Klinik Straubing gefunden worden.
| dpa
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In diesem Mehrfamilienhaus in Rott am Inn ereignete sich der grausame Vorfall.
Josef Reisner/dpa In diesem Mehrfamilienhaus in Rott am Inn ereignete sich der grausame Vorfall.

Straubing - Der mutmaßliche Doppelmörder von Rott am Inn ist tot. Wie die Polizei gestern bekanntgab, ist der 25-Jährige bereits am Freitagmorgen tot von zwei Klinikmitarbeitern in seinem Zimmer in der Forensik des Bezirkskrankenhauses Lerchenhaid bei Straubing aufgefunden worden. Die Polizei schließt Fremdverschulden aus. Der 25-Jährige hat einen Abschiedsbrief hinterlassen.

Izzet S. stand unter dringendem Verdacht, am 27. Februar bei einem Nachbarschaftsstreit um Lärm in Rott am Inn einen Mann (73) und eine Frau (66) getötet zu haben. Der 25-Jährige war zu Besuch bei einer Freundin (20), die im selben Haus wohnte wie die Opfer. Izzet S. galt schon in jungen Jahren als hochaggressiv. Wegen schwerer räuberischer Erpressung saß er sieben Jahre in der Forensik im Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg im Maßregelvollzug.

Als er am 4. Februar einen Spaziergang machen durfte, flüchtete er. Einen Monat später kam es 15 Kilometer entfernt zu der Bluttat. Nach AZ-Informationen lebte Izzet S. in einem Einzelzimmer in der Forensik in Straubing – dort werden psychisch kranke Täter untergebracht. Er soll nicht als suizidgefährdet gegolten haben.

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