DOK.fest will Beitrag für Zusammenhalt leisten

Weltpremieren, sogenannte Signature-Filme und eine geheime Vorführung: Das DOK.fest München hält für Doku-Fans einiges bereit.
von  dpa
Das Dokumentarfilmfestival DOK.fest lockt diesmal mit "Signature-Filmen". (Archivbild)
Das Dokumentarfilmfestival DOK.fest lockt diesmal mit "Signature-Filmen". (Archivbild) © Felix Hörhager/dpa

Das Dokumentarfilmfestival DOK.fest München will einen Beitrag leisten zu mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft. "Gerade in der heutigen Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt mehr denn je bedroht ist, wünsche ich mir, dass das DOK.fest dazu beitragen kann, einen Raum zu bieten, der Gemeinschaft erzeugt", sagte Festivalleiterin Adele Kohout zur Eröffnung des Festivals. 

"Ich verstehe ein Filmfestival als Bühne und Einladung zum Gespräch, das im Kern von Neugier getragen sein sollte. Neugier weckt Interesse, Interesse für das Andere – und nur so findet man zueinander."

"Medium der Gegenwart"

Der Dokumentarfilm sei "das Medium der Gegenwart", betonte sie. "Er funktioniert wie ein Brennglas und seine Relevanz ist größer denn je. Er zeigt uns die Welt, wie sie ist und fordert uns auf, hinzuschauen und bestenfalls zu handeln."

106 Festivalfilme aus 49 Ländern werden bis zum 18. Mai beim Dok.fest zu sehen sein. Sie sind in 15 thematisch gegliederte Reihen unterteilt. 82 der Filme sind erstmals in Deutschland zu sehen, 22 davon sind Weltpremieren. 

Nach der Eröffnung mit Regina Schillings "Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war" geht es in der Finissage vergleichsweise locker zu: Thorsten Berrars Film "Sportfreunde Stiller - mit dem Herz in der Hand" soll dann Weltpremiere feiern.

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