DLRG rechnet corona-bedingt mit 100.000 Nichtschwimmern

Wegen corona-bedingt geschlossener Schwimmbäder rechnet die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) mit einem Jahrgang von bis zu 100.000 Nichtschwimmern in Bayern. Um den ausgefallenen Schwimmunterricht nachzuholen, müssten Hallenbäder deshalb im kommenden Jahr länger und speziell zu diesem Zweck geöffnet werden, fordert der Verband.
| dpa
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Ein Junge nimmt an einem Schwimmkurs für Kinder teil.
Ein Junge nimmt an einem Schwimmkurs für Kinder teil. © Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild
Neumarkt/Oberpfalz

Neumarkt/Oberpfalz - Die Schließung der Bäder wegen der Corona-Pandemie sei zwar notwendig gewesen, teilte die DLRG mit. Die Ausbildung von Schwimmanfängern sei im Jahr 2020 dadurch aber "nahezu unmöglich" gewesen.

Schon zuvor konnten einer Umfrage der DLRG zufolge 60 Prozent der Kinder nicht richtig schwimmen, wenn sie die Grundschule verlassen. Diese Zahl dürfte nun deutlich steigen, fürchtet der Verband. Jede kindgerechte Wasserzeit könne nun dazu beitragen, den drohenden Nichtschwimmer-Jahrgang aufzufangen.

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