Dirigent Jansons soll in St. Petersburg beerdigt werden

Der verstorbene Stardirigent Mariss Jansons soll Medienberichten zufolge in St. Petersburg in Russland beerdigt werden.
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Mariss Jansons dirigiert ein Konzert. Foto: Herbert Neubauer/APA/dpa
dpa Mariss Jansons dirigiert ein Konzert. Foto: Herbert Neubauer/APA/dpa

St. Petersburg - Der verstorbene Stardirigent Mariss Jansons soll Medienberichten zufolge in St. Petersburg in Russland beerdigt werden. Das bestätigten Verwandte der Agentur Interfax am Montag. Dort soll der aus Lettland stammende Dirigent nach einer Abschiedszeremonie in der St. Petersburger Philharmonie am 5. Dezember (Donnerstag) neben seinem Vater auf dem Wolkowo-Friedhof begraben werden.

Jansons starb in der Nacht zum Sonntag im Alter von 76 Jahren in St. Petersburg. Er zählte zu den bedeutendsten Dirigenten weltweit. Seit 2003 leitete er das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Jansons arbeitete auch mehr als 20 Jahre bei der St. Petersburger Philharmonie.

Jansons wurde 1943 im lettischen Riga in der damaligen Sowjetunion geboren und siedelte in frühen Jahren mit seiner Familie in das damalige Leningrad über. Sein Vater Arvids Jansons war ebenfalls ein gefeierter Dirigent.

Die Philharmonie in der Ostsee-Metropole würdigte Jansons als einen der größten Dirigenten der Gegenwart. "Der Tod von Mariss Jansons ist in den Herzen aller, die ihn kannten und mit ihm irgendwann zusammengearbeitet haben, schmerzhaft", teilte die Philharmonie mit. Die Musikwelt habe einen großen Verlust erlitten.

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