Digitalradio DAB+ wächst: BLM-Chef sieht Trend unumkehrbar

München (dpa/lby) - Das Digitalradio DAB+ legt in Bayern weiter zu. Knapp jeder Dritte über 14 Jahre hat im Freistaat inzwischen Zugang zu einem Radiogerät mit dem neuen digitalen Standard.
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Michela Moioli(l)und Sofia Goggia, Wintersportlerinnen aus Italien, gestikulieren bei der IOC. Foto: Laurent Gillieron/Archiv
dpa Michela Moioli(l)und Sofia Goggia, Wintersportlerinnen aus Italien, gestikulieren bei der IOC. Foto: Laurent Gillieron/Archiv

München (dpa/lby) - Das Digitalradio DAB+ legt in Bayern weiter zu. Knapp jeder Dritte über 14 Jahre hat im Freistaat inzwischen Zugang zu einem Radiogerät mit dem neuen digitalen Standard. Mit rund 3,5 Millionen Menschen sind das rund 600 000 mehr als vor einem Jahr. Das geht aus der aktuellen Funkanalyse der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien hervor.

Das Digitalradio DAB+ ist umstritten. Befürworter verweisen auf eine größere Sendervielfalt und bessere Klangqualität als auf analogen UKW-Kanälen. Die Kritiker sind vor allem private Hörfunkstationen. Sie fürchten mögliche Einbußen bei den Reichweiten und hohe Kosten für den Umstieg.

Bayern soll ab 2020 das erste Bundesland sein, in dem alle UKW-Programme auch in DAB+ ausgestrahlt werden. Für BLM-Präsident Siegfried Schneider gibt es keinen Weg zurück: Das terrestrische Digitalradio DAB+ habe den "Point of no Return" erreicht, sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in München.

Der niedersächsische Landtag hatte sich dagegen erst vergangene Woche für einen anderen Weg ausgesprochen: Das terrestrische Digitalradio DAB+ solle gestoppt werden. Stattdessen müsse man neben UKW auf eine Übertragung über das Internet setzen.

Bayerns BLM-Chef Schneider hält im Gegensatz dazu beide neuen Techniken für wichtig: Digitalradio wie Online-Audio. "Wer nicht beide digitalen Ausspielwege nutzt, wird Hörer, Marktanteile und damit Erlöse verlieren." Die gesamte Funkanalyse wird am Dienstag nächster Woche auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg vorgestellt.

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