Dieb mit Traumjob Ladendetektiv

Die beste Ausrede half ihm nichts. Ein bekannter Ladendieb (43) in Regensburg behauptete vor der Polizei, er wollte nur testen, wie leicht es ein Dieb in dem Supermarkt habe. Zuvor hatte er sich als Ladendetektiv beworben.
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Für einen 75-Jährigen im Landkreis Roth endete die Autofahrt tödlich.
vario-images Für einen 75-Jährigen im Landkreis Roth endete die Autofahrt tödlich.

REGENSBURG - Die beste Ausrede half ihm nichts. Ein bekannter Ladendieb (43) in Regensburg behauptete vor der Polizei, er wollte nur testen, wie leicht es ein Dieb in dem Supermarkt habe. Zuvor hatte er sich als Ladendetektiv beworben.

Er war bereits bei der Polizei bekannt für seine - nun ja - etwas großzügige Auslegung des Eigentumsbegriffs. Am Montag klaute der 43-jähriger Regensburger in einem Supermarkt am Neupfarrplatz in Regensburg eine Flasche Wodka. Er ließ die Flasche im Wert von 4,99 Euro einfach in seinen Rucksack gleiten.

Es war eben der Supermarkt, indem er sich erst letzte Woche um einen Job als Ladendedektiv beworben hatte. Selbstverständlich, so erklärte der Mann der Polizei, stünde auch sein aktueller Diebstahl im Zusammenhang mit der Bewerbung: Er wolle der Geschäftsleitung beweisen, wie leicht man hier Lebensmittel mitgehen lassen könne. Als Beweis zog er drei Getränkedosen hervor, die er alle an eben jenem Tag zu verschiedenen Uhrzeiten aus dem Supermarkt entwendet hatte. Doch auch sein außergewöhnliches Engagement, verhalf dem 43-Jährigen nicht zu seinem Traumjob. Jetzt muss er mit vier Strafverfahren wegen Ladendiebstahls rechnen.

jo

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