„Die tolle Woche krönen“

Club-Trainer Hecking fährt optimistisch nach Bremen. Und nach Per Nilssons Wunderheilung sind alle Mann fit
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Was eine Nadel im Oberschenkel alles bewirkt: Per Nilsson meldet sich fit für das Spiel in Bremen. Ein Grund mehr für Trainer Dieter Hecking, selbstbewusst aufzutreten.
dapd Was eine Nadel im Oberschenkel alles bewirkt: Per Nilsson meldet sich fit für das Spiel in Bremen. Ein Grund mehr für Trainer Dieter Hecking, selbstbewusst aufzutreten.

Club-Trainer Hecking fährt optimistisch nach Bremen. Und nach Per Nilssons Wunderheilung sind alle Mann fit

NÜRNBERG „Da ist für uns was drin!“ Kein Lachen, kein Grinsen, nicht mal ein schelmisches Schmunzeln ist bei Dieter Hecking zu entdecken, wenn er von dem Auswärtsspiel in Bremen am Samstag (15.30 Uhr) spricht. Der Club-Trainer meint es mit dem Auswärtssieg offensichtlich ernst. Nach dem famosen 2:1-Heimsieg gegen Wolfsburg und dem Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals könnte die Partie in Bremen laut Hecking: „Für uns die Krönung dieser Woche“ werden.

"In Bremen habe ich als Trainer noch nie gewonnen"

Zudem hat Hecking mit Werder seit Jahren eine Rechnung offen: „Bremen gehört zu den sympathischsten Vereinen der Bundesliga. Aber mir sind sie unsympathisch, weil ich da als Trainer noch nie gewonnen habe.“ Der Club schon, aber das ist lange her. Seit dem 3:2 am zweiten Spieltag der Saison 1998/99 gab’s in Bremen keinen Sieg mehr.

Die Chancen, dies zu ändern, stehen diesmal gar nicht schlecht. Hecking kann personell aus den Vollen schöpfen. Spielmacher Ilkay Gündogan hat seinen grippalen Infekt auskuriert, steht wieder voll im Saft. Und gegen die Mannen seines Kollegen Thomas Schaaf und ihrer laut Hecking „sehr guten Offensive“ noch viel wichtiger: Auch die Club-Viererkette, bislang das Prunkstück in Heckings erfolgreichen 4-2-3-1-System, kann in Bestbesetzung auflaufen. Per Nilsson, der die ganze Woche über Leisten- und Oberschenkelprobleme klagte und deshalb in Elversberg bereits nach 50 Minuten vom Platz musste (AZ berichtete), ist völlig überraschend doch einsatzfähig.

"Vorher war der Muskel hart wie Stahl"

Ein medizinisches Wunder? Zumindest ein kleines, wenn man weiß, wie die medizinische Abteilung am Valznerweiher um Team-Arzt Matthias Brem und Chef-Physiotherapeut Günter Jonczyk den Schweden so flott wieder hinbekommen hat. Akupunktur heißt in diesem Fall das Zauberwort. „Ich hatte am Donnerstag viele Behandlungen. Dabei haben sie mir mit einer Nadel in den Oberschenkel gestochen. Dann ging’s plötzlich wieder“, erklärt der 28-jährige Nilsson und scheint selbst höchst erstaunt über die Blitzheilung nach traditioneller chinesischer Medizin. „Vorher war der Muskel hart wie Stahl“, sagt Nilsson und deutet auf seinen Oberschenkel, „das ist schon eine gute Methode!“ Jedoch keine mit Langzeitwirkung. Da ist Nilsson Realist genug, um zu wissen: „Am Samstag nach dem Spiel werde ich sicher wieder Schmerzen haben.“ Drei Punkte könnten sie sicher lindern. Krischan Kaufmann

Mehr über den Club und für welche Nationalmannschaft sich Mehmet Ekici jetzt entschieden hat, lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe Ihrer Abendzeitung.

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