Die perfekte Hochzeit: Schnapszahlen und Schlösser

Der 06.02, der 02.06 und Wochenenden im Sommer: Die beliebtesten Hochzeitsdaten 2026 - und was Paaren am schönsten Tag des Lebens sonst noch wichtig ist.
dpa |
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Am Hochzeitstag soll alles stimmen, auch das Datum.
Am Hochzeitstag soll alles stimmen, auch das Datum. © Uwe Anspach/dpa
München

Ein einprägsames Datum, das Traumambiente - oder vor allem gutes Wetter? Was ist Paaren wichtig für den Tag, an dem sie sich das Ja-Wort geben? 

Bayerische Standesämter verzeichnen für 2026 rege Terminanfragen für Hochzeiten an Tagen mit besonderen Daten. Teils schon ausgebucht sind der 06.02., 26.02., der 02.06., der 06.06. und der 26.06. - Schnapszahl-Daten also, wie jedes Jahr.

Beliebte Daten - welche Termine sind besonders schnell vergriffen?

Sehr gefragt sind aber auch Freitage und Samstage im Frühling und Sommer. Die Standesämter in München, Augsburg, Regensburg und Passau berichten über viele Anfragen an diesen Tagen vor allem im Mai und Juni. In München werden allerdings freitagnachmittags 80 und samstags 100 Euro extra fällig.

Nicht überall kann man samstags heiraten. In Passau beispielsweise bietet das Standesamt dann keine Termine. Die Freitage im Mai seien aber seit Monaten ausgebucht. 

Kurzentschlossene müssen also im Zweifel unter der Woche heiraten, an einem Datum ohne nette Zahlenfolge. Dann sollte es kein Problem sein, noch einen Termin zu bekommen, auch ohne lange Vorlaufzeit.

Mehr Glück ohne Schnapszahl? 

Wer keinen Termin an einem Schnapsdatum mehr bekommen hat, muss darüber vielleicht gar nicht so enttäuscht sein. Wissenschaftler der Universität Melbourne haben 2016 die Ehe- und Scheidungsregister in den Niederlanden über einen Zeitraum von 14 Jahren vergleichen. Sie fanden heraus, dass Ehen, die an einem speziellen Tag geschlossen wurden, ein deutlich höheres Scheidungsrisiko hatten. 

Die perfekte Location

Auch der Ort der Vermählung spielt eine Rolle. Für viele Paare findet die große Feier zwar außerhalb des Standesamts statt. Dennoch wünschen sich die einen oder anderen auch für den bürokratischen Akt etwas Besonderes - und sind bereit, dafür etwas mehr zu zahlen.

So gibt es in München etwa die Möglichkeit, prunkvoll in Schloss Nymphenburg zu heiraten. Dafür werden dann 650 Euro extra fällig. Beliebt ist auch der Sitzungssaal des Neuen Rathauses - mit 690 Euro noch etwas teurer als das Schloss. Weil es in diesen Locations nur begrenzte Termine gibt, werden diese laut Standesamt verlost.

Auch in Augsburg besteht die Möglichkeit für etwas Extravaganz: Hochzeiten sind im Botanischen Garten für 230 Euro möglich oder im Sitzungssaal des ehemaligen Haunstetter Rathauses. Dafür muss man 150 Euro aufbringen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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