„Die Chance, mich zu zeigen“

Dominic Maroh, in Frankfurt Vertreter des gesperrten Club-Kapitäns Andy Wolf, geht voller Zuversicht ins Spiel: „Ich freue mich drauf“
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Trainer Dieter Hecking hat vollstes Vertrauen in Wolfs Vertreter Dominic Maroh
imago Trainer Dieter Hecking hat vollstes Vertrauen in Wolfs Vertreter Dominic Maroh

Dominic Maroh, in Frankfurt Vertreter des gesperrten Club-Kapitäns Andy Wolf, geht voller Zuversicht ins Spiel: „Ich freue mich drauf“

NÜRNBERG So schnell kann’s gehen. Bislang galt Dominic Maroh, der während der Vorbereitung das Rennen um den einen zu vergebenden Platz neben Per Nilsson nur um Haaresbreite gegen Andy Wolf verloren hatte, noch als der wohl größte Pechvogel beim Club. Jetzt steht der junge Deutsch-Slowene bei der schweren Aufgabe am Samstag in Frankfurt (15.30 Uhr) auf einen Schlag im Rampenlicht.

"Ich will es dem Trainer so schwer wie möglich machen"

Gegen die Eintracht soll Maroh seinen, wegen der Gelb-Roten-Karte aus dem Stuttgart-Spiel (2:1) gesperrten, Kapitän in der Innenverteidigung vertreten. Und der 23-Jährige hat sich für sein, nach den zuletzt famosen Abwehrleistungen des Duos Wolf/Nilsson, unerwartetes Startelfdebüt einiges vorgenommen. „Das ist eine Chance, mich zu zeigen. Ich werde jedenfalls versuchen, alles zu geben. Und ich will es dem Trainer so schwer wie möglich machen, mich wieder rauszunehmen.“ Einleuchtend, denn verständlicherweise will sich Maroh auf Dauer nicht mit der Rolle des überqualifizierten Notnagels zufriedengeben.

An fehlender Spielpraxis oder gar Lampenfieber soll seine Bewerbung für weitere Verwendungen in der Startelf jedenfalls nicht scheitern. „Das ist nichts besonderes. Ich habe ja schon ein paar Bundesliga-Spiele gemacht“, fühlt sich der 23-Jährige ausreichend gewappnet, um sich gegen die Eintracht beim Trainer zu empfehlen. Zumal laut Maroh auch mit Nebenmann Per Nilsson keine Abstimmungsprobleme auftreten dürften. „Ich habe mit Pelle ja schon während der Vorbereitung oft zusammengespielt.“

Zuletzt am vergangenen Mittwoch, als der 23-Jährige ab der 68. Minute für Wolf einspringen musste.

"Wundertüte" Eintracht ist gegen Club unter Druck

„Diesmal kann ich der Mannschaft gleich von Anfang an helfen. Da freue ich mich drauf“, fiebert Maroh schon dem Anpfiff entgegen. Auch wenn er weiß, dass ihn und seine Kollegen in dem „geilen Stadion“ aller Voraussicht nach ein ziemlich heißer Tanz erwarten wird. In Frankfurt ist schon nach nur fünf Spieltagen mächtig Feuer unterm Dach. Drei Zähler hat die „Wundertüte“ Eintracht (Maroh) bislang nur auf dem Konto und ist damit noch meilenweit von den vorab angepeilten 50 Punkten entfernt. Diese Vorgabe hält Maroh zwar angesichts des holprigen Saisonstarts für „etwas gewagt“, er weiß aber auch, was das für die Truppe von Trainer Michael Skibbe nun bedeutet. „In Frankfurt erwartet jetzt doch jeder, dass sie gegen uns gewinnen.“ Krischan Kaufmann

Mehr über den Club und das Fracksausen der Frankfurter lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe Ihrer Abendzeitung.

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