Die Amen-Applikation: Heilige Anwendungen fürs iPhone

Ein Regensburger Verlag bringt einen interaktiven Kunstführerfür für Frauenkirche und den Alten Peter als iPhone-Anwendung heraus. Als nächste Apps sind die Asamkirche und die Heiliggeistkirche vorgesehen.
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Ab sofort gibt es Applikationen (Apps) fürs iPhone für den Alten Peter und die Frauenkirche.
AZ Ab sofort gibt es Applikationen (Apps) fürs iPhone für den Alten Peter und die Frauenkirche.

Ein Regensburger Verlag bringt einen interaktiven Kunstführerfür für Frauenkirche und den Alten Peter als iPhone-Anwendung heraus. Als nächste Apps sind die Asamkirche und die Heiliggeistkirche vorgesehen.

MÜNCHEN Im beliebten Digital-Denglisch könnte die Botschaft so lauten: Die Kirche goes App! Verständlicher ausgedrückt könnte man sagen: Ab sofort gibt es Applikationen (Apps) fürs iPhone für den Alten Peter und die Frauenkirche. Weitere sollen in Kürze folgen.

Dompfarrer Wolfgang Huber von der Frauenkirche ist als inzwischen mehrmonatiger iPhone-User ein Mann, der das neue Angebot besonders gut beurteilen kann. Gestern hat er es sich auf sein Handy geladen (für 3,99 Euro) und gleich ausprobiert. Sein Urteil: Empfehlenswert.

Interaktiv durchs Gotteshaus mit iPhone oder iPad: Hubert Kerscher vom Regensburger Kunst- und Kulturgeschichteverlag Schnell & Steiner findet’s besonders passend, dass die neue Dom-App in München ausgerechnet mit den beiden ältesten Pfarrkirchen startet. Besucher können die rund 5 MB große Anwendung an Ort und Stelle herunterladen – und sich dann von ihrem iPhone führen lassen. Die interaktiven Anwendungsmöglichkeiten ermöglichen es, auf dem Grundriss am Bildschirm den jeweiligen Standort anzuklicken – und sich dann übers Drumherum zu informieren.

Außerdem enthält die App eine neuartige Kombination aus Hörbuch und elektronischem Buch. Es beruht auf der Buchreihe „Kleine Kunstführer“, enthält Texte und Bilder, Audioguide, Zeittafel und zusätzliche Besucher-Infos.

Netter Gag am Rande: Wer sich Stempel fürs Runterladen von sieben Apps auf seine digitale Sammelkarte geholt hat, bekommt die achte gratis.

„München-Besucher haben zwei Fragen“, weiß Dompfarrer Huber aus langjähriger Erfahrung: „Wo ist der Teufelstritt? Wo ist das Hofbräuhaus?“ Die erste Frage wird in der Frauenkirchen-App (www.artguide.de) beantwortet: Luzifers Fußabdruck befindet sich auf einer Fliese in der westlichen Vorhalle.

Als nächste Apps für München sind die Asamkirche und die Heiliggeistkirche vorgesehen. Schnell & Steiner wollen pro Monat bis zu zehn neue Anwendungen herausbringen – bald auch für andere Smartphones.

Rudolf Huber

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