Deutscher Pater bereitet Missbrauchsgipfel im Vatikan vor

Rom/Regensburg (dpa/lby) - Der deutsche Pater Hans Zollner gehört zum Komitee des Papstes, das den Gipfel zum Thema Missbrauch im Vatikan vorbereiten soll. "Das Treffen im Februar ist beispiellos und zeigt, dass Papst Franziskus den Schutz Minderjähriger zur grundlegenden Priorität der Kirche gemacht hat", sagte Vatikansprecher Greg Burke am Freitag in Rom.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Hans Zollner, Mitglied der päpstlichen Kinderschutzkommission und Vizerektor der Gregoriana Universität. Foto: Lena Klimkeit/Archiv
dpa Hans Zollner, Mitglied der päpstlichen Kinderschutzkommission und Vizerektor der Gregoriana Universität. Foto: Lena Klimkeit/Archiv

Rom/Regensburg (dpa/lby) - Der deutsche Pater Hans Zollner gehört zum Komitee des Papstes, das den Gipfel zum Thema Missbrauch im Vatikan vorbereiten soll. "Das Treffen im Februar ist beispiellos und zeigt, dass Papst Franziskus den Schutz Minderjähriger zur grundlegenden Priorität der Kirche gemacht hat", sagte Vatikansprecher Greg Burke am Freitag in Rom.

Der gebürtige Regensburger Zollner ist Leiter des Zentrums für Jugendschutz an der Päpstlichen Gregorianischen Universität in Rom und Mitglied der Päpstlichen Kommission zum Schutz von Minderjährigen. Neben ihm sitzen unter anderem Kardinäle, Frauen und Laien in dem hochkarätigen Vorbereitungskomitee.

Der Gipfel findet vom 21. bis 24. Februar im Vatikan statt. Zu den Teilnehmern sollen die Leiter der nationalen Bischofskonferenzen zählen. Die Bischöfe hätten "die größte Verantwortung für dieses schwere Problem", sagte Burke. "Es geht darum, Kinder auf der ganzen Welt vor Schaden zu schützen." Der Papst wolle, dass Kirchenführer voll und ganz verstehen, welch "verheerenden Einfluss klerikaler Missbrauch auf die Opfer hat". Zollner sagte der Medienplattform des Vatikans: "Wir erkennen, dass die Erwartungen hoch sind, und das ist verständlich mit Blick auf die Schwere des Skandals, der so viele Menschen schockiert und verletzt hat, Gläubige oder nicht, in so vielen Ländern."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren