Deutsche starten mäßig in München - Kaymer bangt um Cut

Golfprofi Schmid will in München eigentlich um den Sieg mitspielen. Am ersten Tag aber läuft nicht alles nach Plan für ihn. Ein routinierter Landsmann hat indes noch viel größere Probleme.
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Wollte eigentlich in München um den Sieg mitspielen: Matti Schmid.
Wollte eigentlich in München um den Sieg mitspielen: Matti Schmid. © Sven Hoppe/dpa
München

Die deutschen Golfprofis sind durchwachsen in das Heimturnier in München gestartet. Matti Schmid belegte bei dem DP-World-Tour-Event auf der Anlage in Eichenried mit drei Schlägen unter Platzstandard ebenso wie Landsmann Thomas Rosenmüller den geteilten 39. Rang. "Es passt schon", sagte Schmid bei MagentaSport. Nach einem guten Beginn ließ der Regensburger auf dem durch den jüngsten Regen etwas aufgeweichten Platz nach. "Ich musste ein bisschen kämpfen. Aber für so eine mittelmäßige Runde ist eine drei unter absolut in Ordnung", sagte er.

Schmid hatte im Mai bei der PGA Championship als Vierter einen Riesen-Coup nur knapp verpasst. In München gehe es für den 28-Jährigen deshalb "wirklich nur um den Sieg", wie er schon vor seinem ersten Abschlag unterstrich.

Amateur überrascht - Routinier enttäuscht

Nach dem Auftakttag weisen er und der Münchner Lokalmatador Rosenmüller aber bereits fünf Schläge Rückstand auf die beiden führenden Südafrikaner Jayden Schaper und Hennie du Plessis (-8) auf. Auch auf Rang drei liegen in JC Ritchie ein Golfprofi aus Südafrika sowie der Australier Anthony Quayle (-7). Freddy Schott (Düsseldorf) und Überraschungs-Amateur Finn Kölle (Sulzfeld) bei seinem DP-World-Tour-Debüt schafften jeweils zwei unter Par und Platz 67.

Einen gebrauchten Tag erlebte indes Martin Kaymer, der bislang einzige deutsche Gewinner der BMW International Open nahe München. Der ehemalige Weltranglistenerste aus Mettmann spielte nur Platzstandard, was den geteilten 108. Rang bedeutete. Der an Schulter- und Ellbogenproblemen laborierende Routinier muss damit ebenso wie seine Landsleute Maximilian Kiefer, Marcel Siem, Marcel Schneider und Jannik de Bruyn um den Cut (jeweils Par) bangen. 

In diesem Jahr gibt es erstmalig drei Millionen US-Dollar Gesamtpreisgeld (2,63 Millionen Euro) zu gewinnen, davon 510.000 US-Dollar (448.000 Euro) für den Sieger.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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