Deshalb wirbt Ministerin für KI in der Medizin

Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach spricht sich für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Praxen und Krankenhäusern aus - nennt aber auch Grenzen.
dpa |
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Judith Gerlach von der CSU ist Bayerns Gesundheitsministerin. (Archivbild)
Judith Gerlach von der CSU ist Bayerns Gesundheitsministerin. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa
Würzburg

Nach Ansicht der bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach bringt künstliche Intelligenz in der Medizin viele Vorteile und Verbesserungen. Künstliche Intelligenz könne "bereits heute frühzeitig Auffälligkeiten in Röntgenbildern, CT-Aufnahmen oder pathologischen Befunden erkennen", sagte die CSU-Politikerin in Würzburg. "Gerade bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen" liege darin ein enormes Potenzial, weil die frühestmögliche Behandlung die beste sei. 

Außerdem könnten KI-Systeme bei der Therapieplanung helfen, sagte sie. Auch bei bürokratischen Aufgaben könne die KI entlasten und etwa bei Dokumentationsarbeiten unterstützen.

Dennoch: Die medizinische Verantwortung bleibe weiterhin bei den Ärztinnen und Ärzten: "KI kann unterstützen. Sie liefert Informationen, Wahrscheinlichkeiten, Entscheidungshilfen, aber sie übernimmt keine Verantwortung", betonte Gerlach. "Die individuelle Not eines Menschen können nur die Ärztinnen und Ärzte verstehen. Nicht die Technik entscheidet über den Menschen, sondern der Mensch entscheidet mit Unterstützung der Technik."

Gerlach sprach auf der Landesdelegiertenversammlung des ärztlichen Berufsverbandes Hartmannbund.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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