Der Winter kommt: Bayern macht Baustellen-Pause

Pünktlich zum Winter verschwinden Arbeiter und schwere Maschinen von den bayerischen Autobahnen – doch an ein paar Stellen könnte es trotzdem eng werden.
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Bayern will sich in den Wintermonaten baustellenfrei machen.
dpa Bayern will sich in den Wintermonaten baustellenfrei machen.

München - In den Wintermonaten sollen Bayerns Autobahnen weitgehend zu baustellenfreien Zonen werden. Die meisten Brücken- und Fahrbahnarbeiten sind bereits in der vergangenen Woche abgeschlossen worden.

Der weihnachtliche Urlauberverkehr wird daher kaum noch von verengten Fahrspuren und baustellenbedingten Tempolimits behindert. Das versprechen die Behörden in diesen Tagen.

Zum Abbau der Baustellen zwingt auch der Winterdienst. "Die Schneepflüge sind viel zu breit für die verengten Fahrbahnen in den Baustellen", so der Sprecher des Bundesamtes der Autobahndirektion Südbayern, Josef Seebacher. Außerdem würden die geklebten gelben Fahrbahn-Markierungen den Einsatz der Schneeräumer nicht überstehen.

 

Nicht alle Baustellen können abgebaut werden

 

Allein in Südbayern werden bis Ende der Woche elf, im nordbayerischen Autobahnnetz fünf größere Baustellen verschwinden. Aber nicht alle: Mit sechs Baustellen müssen Autofahrer im südlichen Bayern auch den Winter über leben (siehe Kasten). Dort sei dafür gesorgt worden, dass auch die bulligen Schneeräumer des Winterdienstes durchkommen, versichert Seebacher. Ein Beispiel: die Brückenbauarbeiten an der A 8 bei Langwied. "Mit Rücksicht auf die sommerlichen Badegäste an einem benachbarten Baggersee können wir hier nur im Winter bauen", erklärte Seebacher. Auch die Brückenarbeiten an der Autobahn 8 zwischen Traunstein und Neukirchen gehen weiter.

Aufatmen können Autofahrer auf der A 3 Nürnberg – Würzburg bei Erlangen. Mit der Fertigstellung der Autobahnbrücke über den Main-Donau-Kanal soll am Freitag ein ärgerliches Autobahn-Nadelöhr verschwinden. Auch auf der Autobahn 6 Nürnberg-Heilbronn entspannt sich den Winter über die Verkehrslage: Mit der Fertigstellung der neuen dreispurigen Fahrbahn zwischen dem Nürnberger Ost- und dem Südkreuz dürften erstmal die Dauerstaus verschwinden.

In Südbayern werden Autofahrer vor allem auf der A 95 München-Garmisch-Partenkirchen künftig entspannter an ihr Ziel kommen. Zwischen Fürstenried und Starnberg sollen bis Weihnachten fünf Brückenbaustellen verschwinden.

Rechtzeitig vor Wintereinbruch enden auch Brückenbauarbeiten auf der A 3 Nürnberg – Passau zwischen Pocking und der Bundesgrenze, der A 7 Ulm – Kempten bei Nersingen, der A 92 München – Deggendorf bei Altdorf und der A 93 Rosenheim – Kiefersfelden bei Brannenburg.

 

Wo auch in den kalten Monaten gewerkelt wird

 

SÜDBAYERN

  • A 8 Salzburg – München: zwei Brückeninstandsetzungen zwischen Traunstein und Neukirchen.
  • A 8 Ulm – München: Brückenneubau in Langwied.
  • A 92 München – Deggendorf: Neubau der Eisenbahnbrücke bei Neufahrn.
  • A 92 München – Deggendorf: Neubau Anschlussstelle mit der Bundesstraße   15neu bei Wörth an der Isar.
  • A 96 München – Lindau: Brückenneubau an der Anschlussstelle Gräfelfing.
  • B 2neu: Baustelle am Tunnel Oberau.

 

NORDBAYERN

  • A 3 Anschlussstelle Würzburg-Heidingsfeld: sechsstreifiger Ausbau bis Mainbrücke Randersacker
  • A 3/A 9 Kreuz Nürnberg: Brückenerneuerung der Rampe auf der A 3 über die Autobahn A 9 am Kreuz Nürnberg
  • A 3 Marktheidenfeld bis Helmstadt: Sechsspuriger Ausbau der A 3.
  • A 7 Hammelburg bis Wasserlosen: Neubau der Talbrücke Klöffelsberg zwischen Hammelburg und Wasserlosen.
  • A 7 Kreuz Schweinfurt/Werneck bis Gramschatzer Wald: Bau der neuen Talbrücke Schraudenbach.
  • A 70 Scheßlitz bis Roßdorf: Erneuerung der Hangbrücke Würgau zwischen Scheßlitz und Roßdorf.
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