Deepfake-Pornografie: Fotos manipuliert und geteilt?

Ein Mann steht im Verdacht, Fotos so bearbeitet zu haben, dass daraus Nackt- und Sexdarstellungen wurden. Er soll sogar mit einigen betroffenen Frauen befreundet gewesen sein.
dpa |
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Im Landkreis Forchheim soll ein Mann pornografische Deepfakes von harmlosen Fotos von Frauen erstellt haben. Die Polizei ermittelt. (Symbolbild)
Im Landkreis Forchheim soll ein Mann pornografische Deepfakes von harmlosen Fotos von Frauen erstellt haben. Die Polizei ermittelt. (Symbolbild) © Marcus Brandt/dpa
Forchheim

Ein Mann soll harmlose Fotos von mindestens 21 Frauen so manipuliert haben, dass daraus Nacktfotos und sexualisierte Darstellungen wurden. Er soll die Bilder nach Polizeiangaben auf einschlägigen Plattformen und in Chatgruppen geteilt haben. Der 24-Jährige aus dem Landkreis Forchheim steht laut Polizei im Verdacht, so genannte Deepfake-Pornografie angefertigt zu haben. Einen Teil der betroffenen Frauen soll er persönlich gekannt oder sogar mit ihnen befreundet gewesen sein.

Die Ermittlungen begannen demnach, als im vergangenen Dezember einer Zeugin eines der verdächtigen Fotos über Social Media zugespielt wurde. Über mehrere Monate hinweg soll der Verdächtige mit entsprechender Bearbeitungssoftware aus unverfänglichen Fotos pornografische Bilder gemacht und diese auf Erotikplattformen und in Chatgruppen geteilt haben.

Weitere Verdachtsfälle

Die Originalaufnahmen hat er teils heimlich fotografiert oder von Social-Media-Accounts übernommen. Die betroffenen Frauen sind nach Polizeiangaben zwischen 20 und 25 Jahre alt. Beim Check der Beweismittel aus einer Durchsuchung ergaben sich laut Polizei weitere Verdachtsfälle im Bundesgebiet. Die Ermittlungen dauern an.

Gegen den Tatverdächtigen stehen nun eine Reihe von Vorwürfen im Raum, unter anderem Nachstellung, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen und Verbreitung sexualisierter Darstellungen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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