Debatte um Alkoholverbot an der Isar

München (dpa/lby) - Weil die Münchner Diskotheken aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen sind, feiern viele Menschen an der Isar - dies hat nun eine Debatte um ein Alkoholverbot ausgelöst. Laut "Bild" (Donnerstag) berichteten nicht genannte Polizisten von alkoholbedingten Aggressionen und Ausschreitung.
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Hunderte Menschen sonnen sich neben der Isar, auf der Brücke stehen Polizisten. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
dpa Hunderte Menschen sonnen sich neben der Isar, auf der Brücke stehen Polizisten. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Weil die Münchner Diskotheken aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen sind, feiern viele Menschen an der Isar - dies hat nun eine Debatte um ein Alkoholverbot ausgelöst. Laut "Bild" (Donnerstag) berichteten nicht genannte Polizisten von alkoholbedingten Aggressionen und Ausschreitung. Der Vize-Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Jürgen Ascherl, sprach deshalb von einem möglichen Alkoholverbot.

Der Münchner Polizei sei diese Forderung neu, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Zwar gebe es vermehrt Einsätze, seit die Clubs geschlossen sind. Ein Alkoholverbot halte man angesichts der Einsatzlage jedoch nicht für notwendig. "Im Sommer ist an der Isar immer viel los", so der Sprecher.

Auch das Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) hat sich bislang nicht mit einem Alkoholverbot an der Isar beschäftigt. "Es wäre auch mit hohen rechtlichen Hürden verbunden", teilte ein Sprecher mit. Zwar gibt es am Münchner Hauptbahnhof ein Alkoholverbot, dies habe man aber nur mit Blick auf die vielen alkoholbedingten Straftaten begründen können. Letztlich liege es am Stadtrat, ein Alkoholverbot an öffentlichen Räumen zu beschließen.

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