Darum klingeln wieder die Warn-Apps und heulen die Sirenen

Wenn heute Sirenen heulen und Handys klingeln, sollte man nicht erschrecken: Es ist mal wieder Warntag. Was steckt dahinter?
dpa |
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Die Handys klingeln unter Umständen auch, wenn sie auf stumm geschaltet sind. (Archivbild)
Die Handys klingeln unter Umständen auch, wenn sie auf stumm geschaltet sind. (Archivbild) © Stephan Jansen/dpa
München

Egal ob Hochwasser, Unwetter oder Lawinengefahr: Wenn es ernst wird und Menschen in Gefahr sein können, kann eine schnelle Warnung Leben retten. Heute wird es deshalb wieder kurz laut in Bayern. Der Warntag steht an. Um 11.00 Uhr werden mit einem Probealarm verschiedene Warnmittel geprüft, wie das Innenministerium mitteilte. Der Alarm kommt auf mehreren Kanälen bei den Menschen an: auf dem Smartphone über Warn-Apps wie Nina und Katwarn, über Sirenen, Lautsprecher oder auf digitalen Werbetafeln.

Zudem soll der Probealarm auch über den Warnkanal Cell Broadcast verschickt werden. Dabei wird über Mobilfunk an alle Geräte mit Empfang eine Nachricht gesendet. Selbst auf stumm geschalteten Smartphones ertönt dann ein lauter Signalton.

Tests mittlerweile regelmäßig

Sinn und Zweck des Warntags ist zum einen, die Warnsysteme zu testen. Zum anderen soll die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnkanälen vertraut gemacht werden. Die regelmäßigen Tests haben sich inzwischen eingespielt. 

In weiten Teilen Bayerns wird das Sirenen-Warnsystem getestet. Das bedeutet, dass ein auf- und abschwellender Heulton von einer Minute Dauer zu hören sein wird. "Zudem wird der Entwarnungston getestet werden – ein gleichbleibender Heulton, der eine Minute dauert", erklärte das Ministerium. Derzeit könnten noch nicht alle Sirenen bayernweit diesen Ton aussenden, da hierfür technische Umrüstungen erforderlich seien.

Mancherorts würden zudem Kreisverwaltungsbehörden oder Integrierte Leitstellen örtliche Warnmittel zusätzlich ausprobieren. 

Drei Warnstufen

Bei Bevölkerungswarnungen gibt es drei Warnstufen: Gefahrinformation, Gefahr und extreme Gefahr. Im tatsächlichen Gefahrenfall, etwa bei Katastrophen, aber auch im Verteidigungsfall, soll der Alarm die Bevölkerung veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. 

In Bayern gibt es zwei Probealarme pro Jahr: jeweils am zweiten Donnerstag im März und im Rahmen des bundesweiten Warntags am zweiten Donnerstag im September.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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