Darknetprozess zu Münchner Amoklauf geht dem Ende entgegen

Karlsruhe/München (dpa/lby) - Der Strafprozess gegen einen Informatiker im Zusammenhang mit dem Amoklauf im Münchner Olympia-Einkaufszentrum geht vor dem Landgericht Karlsruhe dem Ende entgegen. Am Mittwoch (9.00 Uhr) soll die Staatsanwaltschaft mit ihrem Plädoyer beginnen.
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Ein Schild mit der Aufschrift "Landgericht", aufgenommen an der Fassade des Landgerichts. Foto: Uli Deck/Archiv
dpa Ein Schild mit der Aufschrift "Landgericht", aufgenommen an der Fassade des Landgerichts. Foto: Uli Deck/Archiv

Karlsruhe/München (dpa/lby) - Der Strafprozess gegen einen Informatiker im Zusammenhang mit dem Amoklauf im Münchner Olympia-Einkaufszentrum geht vor dem Landgericht Karlsruhe dem Ende entgegen. Am Mittwoch (9.00 Uhr) soll die Staatsanwaltschaft mit ihrem Plädoyer beginnen. Die für Cyberkriminalität zuständige Anklagebehörde in Mannheim wirft dem Informatiker vor, dem späteren Amokschützen den Kauf von Pistole und Munition über eine von ihm betriebene Online-Plattform im anonymen Bereich des Internets - des sogenannten Darknets - ermöglicht zu haben. Die Anklage lautet neben anderen Vorwürfen auf fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung. Der Informatiker sitzt in Untersuchungshaft.

Im Juli 2016 hatte ein 18-Jähriger am und im Olympia-Einkaufszentrum in München neun Menschen und dann sich selbst erschossen. Es gab mehrere Verletzte. Ein Mann aus dem hessischen Marburg hatte die Pistole - eben über die Online-Plattform - an den jugendlichen Täter verkauft. Der 33-jährige Waffenverkäufer wurde im Januar zu sieben Jahren Haft verurteilt.

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