Darauf kommt es beim Saisonstart für Motorradfahrer an

Die Kulmbacher Motorradsternfahrt stimmt traditionell auf die Saison ein - neben der Freude am Fahren und an der Technik geht es auch um ernste Themen.
dpa |
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Kulmbach ist im Frühjahr Schauplatz der großen Motorradsternfahrt. (Archivbild)
Kulmbach ist im Frühjahr Schauplatz der großen Motorradsternfahrt. (Archivbild) © Pia Bayer/dpa
Kulmbach

Tausende Motorradfahrer und -fahrerinnen werden an diesem Wochenende in Kulmbach erwartet. Bei der Sternfahrt steht nicht nur der Spaß am Hobby und an der Maschine im Vordergrund. Wie die oberfränkische Polizei als Mitveranstalterin vorab betonte, soll es auch darum gehen, "wie wichtig Übung, Umsicht und gegenseitige Rücksichtnahme für eine sichere Saison sind".

Slalom, präzises Lenken oder Balancehalten bei niedriger Geschwindigkeit können auf einem Motorrad-Skill-Parcours geübt werden, zudem werden Reaktions- und Bremsübungen absolviert. Experten des ADAC und des Landesverbands Bayerischer Fahrlehrer stünden für direktes Feedback zur Verfügung, hieß es weiter.

Gerade der Start in die Motorradsaison sei ein sensibler Moment. Nach der Winterpause müssten sich Fahrpraxis, Reaktionsvermögen und Routinen oft erst wieder einspielen, mahnte die Polizei.

Schon drei Unfalltote in Oberfranken 

Wie der oberfränkische Polizeipräsident Armin Schmelzer sagte, gab es in den ersten drei Monaten des Jahres in dem Regierungsbezirk bereits 29 Verkehrsunfälle mit Beteiligung eines Motorrads - dabei starben drei junge Menschen. 

Bis zu 35.000 Besucherinnen und Besucher werden am Samstag und am Sonntag in Kulmbach erwartet, die Sternfahrt zählt damit zu den größten Motorradtreffen in Süddeutschland. Am Sonntag kommt auch der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) nach Kulmbach - er wird nach Angaben seines Ministeriums am Mittag am traditionellen Motorradkorso teilnehmen. Dabei fahren unter anderem zahlreiche Polizei-Motorräder aus zehn Nationen durch die Kulmbacher Innenstadt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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