Dank Bundesliga: 1. FC Nürnberg erhöht Gewinn

Nürnberg (dpa/lby) - Durch die Teilnahme an der Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Nürnberg den Jahresüberschuss deutlich erhöht und erstmals seit 2008 wieder ein positives Eigenkapital ausgewiesen.
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Das Logo des 1. FC Nürnberg steht auf Fahnen. Foto: Daniel Karmann/dpa
dpa Das Logo des 1. FC Nürnberg steht auf Fahnen. Foto: Daniel Karmann/dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Durch die Teilnahme an der Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Nürnberg den Jahresüberschuss deutlich erhöht und erstmals seit 2008 wieder ein positives Eigenkapital ausgewiesen. Der Club machte einen operativen Gewinn nach Steuern von 8,1 Millionen Euro, dank weiterer Sondereffekte kamen 4,8 Millionen Euro dazu. Die dann insgesamt 12,9 Millionen Euro führen zu einem Eigenkapital von 8,6 Millionen Euro. Vor zwölf Monaten hatte der FCN noch einen Fehlbetrag von 4,3 Millionen Euro bekanntgegeben und damit wie die neun Jahre zuvor jeweils negatives Eigenkapital gehabt. Eigenkapital bezeichnet die Vermögenswerte abzüglich der Verbindlichkeiten.

Wie die Nürnberger am Sonntag bei ihrer Mitgliederversammlung mitteilten, wurde ein Umsatz von 72,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind 28,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr und resultiert vor allem aus den höheren Einnahmen beim Spielbetrieb, der Werbung und der TV-Gelder in der Bundesliga. Die Aufwendungen - in erster Linie die Kosten des Profis - steigerten sich auf 64,8 Millionen Euro.

"Der Club steht wieder auf gesunden Füßen", sagte Finanz-Vorstand Niels Rossow, der auch die reduzierten Verbindlichkeiten lobte. Hatten diese im Vorjahr noch 17,4 Millionen Euro betragen, sind es aktuell nur noch acht Millionen Euro.

Langfristig peilen die Nürnberger die 100-Millionen-Euro-Marke beim Umsatz an. Dies sei aber nur in der Bundesliga realistisch, hieß es. Nach dem Abstieg im Frühjahr will das Team von Trainer Damir Canadi den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Liga schaffen. Nach neun Spielen rangieren die Franken auf dem sechsten Tabellenplatz.

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