CSU-Vorstand will Entwurf für Parteireform billigen

München (dpa/lby) - Der CSU-Vorstand bereitet heute den Parteitag am kommenden Freitag und Samstag in München vor. Unter anderem soll in der Sitzung der Entwurf für eine große Parteireform beschlossen werden - drüber war bis zuletzt hart gerungen worden.
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Fahnen mit dem Logo der CSU vor der Parteizentrale in München. Foto: Sven Hoppe/dpa
dpa Fahnen mit dem Logo der CSU vor der Parteizentrale in München. Foto: Sven Hoppe/dpa

München (dpa/lby) - Der CSU-Vorstand bereitet heute den Parteitag am kommenden Freitag und Samstag in München vor. Unter anderem soll in der Sitzung der Entwurf für eine große Parteireform beschlossen werden - drüber war bis zuletzt hart gerungen worden.

Ein Kernpunkt ist die Ausweitung der 40-Prozent-Frauenquote vom Landes- und den Bezirksvorständen auch auf die Kreisvorstände. Die engeren Vorstände - Vorsitzende, Vizes, Schatzmeister, Schriftführer - sollen künftig paritätisch besetzt sein. Weiterer Kernpunkt: Künftig soll in allen Vorständen, auch im Landesvorstand, ein Stellvertreterposten an eine jüngere Vertreterin oder einen jüngeren Vertreter gehen - bei den Kreis- und Bezirksvorständen unter 35, beim Landesvorstand unter 40 Jahre. Die geplante Satzungsänderung soll zwar erst bei den Vorstandswahlen in zwei Jahren greifen. Dafür ist aber eine JU-Vertreterin für einen Schatzmeisterposten im Gespräch.

Die Parteireform, mit der die CSU zudem moderner und digitaler werden will, soll auf dem Parteitag am Freitag und Samstag in München endgültig beschlossen werden. Zuvor wird dort der Parteivorstand neu gewählt. Auch Parteichef Markus Söder stellt sich der Wiederwahl.

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