CSU-OB verliert in Ingolstadt Stimmen: Stichwahl entscheidet

Ingolstadt (dpa/lby) - In Ingolstadt hat der CSU-Oberbürgermeister Christian Lösel (CSU) nach dem Korruptionsskandal um seinen Amtsvorgänger deutlich Stimmen eingebüßt. Lösel erreichte bei der Wahl am Sonntag knapp 33,8 Prozent und muss in zwei Wochen in der Stichwahl gegen SPD-Herausforderer Christian Scharpf antreten, der weniger als 0,2 Punkte hinter dem Rathauschef landete.
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Das neue Rathaus von Ingolstadt. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild
dpa Das neue Rathaus von Ingolstadt. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Ingolstadt (dpa/lby) - In Ingolstadt hat der CSU-Oberbürgermeister Christian Lösel (CSU) nach dem Korruptionsskandal um seinen Amtsvorgänger deutlich Stimmen eingebüßt. Lösel erreichte bei der Wahl am Sonntag knapp 33,8 Prozent und muss in zwei Wochen in der Stichwahl gegen SPD-Herausforderer Christian Scharpf antreten, der weniger als 0,2 Punkte hinter dem Rathauschef landete. Die anderen Kandidaten blieben nach Angaben eines Sprechers der Stadt im einstelligen Prozentbereich, die Wahlbeteiligung lag bei 45,7 Prozent.

Vor sechs Jahren hatte sich Lösel noch mit mehr als 52 Prozent im ersten Wahlgang direkt durchsetzen können. Er war zuvor Referent bei dem vorhergehenden Oberbürgermeister Alfred Lehmann (CSU) gewesen. Dieser war vor wenigen Monaten in einem Korruptionsprozess zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Lehmann hatte Immobilien zu Vorzugspreisen erhalten. Im Wahlkampf gab es dann neue Vorwürfe gegen den früheren OB.

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