CSU-Generalsekretär: Keine Alleingänge bei Flüchtlingen

CSU-Generalsekretär Markus Blume hat in der gegenwärtigen Situation der Flüchtlinge in der Türkei vor europäischen Alleingängen gewarnt. "Asyl wird an den Außengrenzen entschieden.
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CSU-Generalsekretär Markus Blume. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild
dpa CSU-Generalsekretär Markus Blume. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Berlin - CSU-Generalsekretär Markus Blume hat in der gegenwärtigen Situation der Flüchtlinge in der Türkei vor europäischen Alleingängen gewarnt. "Asyl wird an den Außengrenzen entschieden. Migrationsfragen werden an der Außengrenze entschieden." Daher müsse diese Außengrenze sicher und stabil bleiben, sagte Blume am Mittwoch in Berlin. Die Union und die Bundesregierung müssten hier bei einer klaren Position bleiben. "Unsere Leitplanken sind unverändert Humanität und Ordnung."

Humanitäre Katastrophen müssten verhindert werden. Humanitäre Hilfe müsse aber am besten vor Ort geschehen, "nicht, indem wir versuchen, diese Menschen alle zu uns zu bekommen", mahnte der CSU-Politiker. Man dürfe von Deutschland und von Europa aus keine falschen Signale und Erwartungen aussenden. Die Grenzen Europas und Deutschlands seien nicht geöffnet.

Bei allem Ärger mit der Regierung von Recep Tayyip Erdogan dürfe man nicht übersehen, dass die Türkei einen erheblichen Beitrag geleistet habe zur Unterbringung von mehr als 3,6 Millionen Flüchtlingen.

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