Coronavirus stoppt Froschhelfer nicht

München (dpa/lby) - Frösche und Kröten können sich trotz der bayernweiten Ausgangsbeschränkungen darauf verlassen, dass ihnen die Helfer vom BUND Naturschutz bei ihren Wanderungen zur Seite stehen. Jedes Jahr kehren im Frühjahr 500 000 bis 700 000 Amphibien im Freistaat zu ihren Laichgewässern zurück.
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Ein Laubfrosch sitzt auf einem Ast. Foto: picture alliance / dpa / Symbolbild
dpa Ein Laubfrosch sitzt auf einem Ast. Foto: picture alliance / dpa / Symbolbild

München (dpa/lby) - Frösche und Kröten können sich trotz der bayernweiten Ausgangsbeschränkungen darauf verlassen, dass ihnen die Helfer vom BUND Naturschutz bei ihren Wanderungen zur Seite stehen. Jedes Jahr kehren im Frühjahr 500 000 bis 700 000 Amphibien im Freistaat zu ihren Laichgewässern zurück. Die Naturschützer helfen den Tieren dabei, mithilfe von Schutzzäunen und Eimern so sicher wie möglich über Straßen zu gelangen.

"Am Freitag gab es wegen der Ausgangsbeschränkungen durchaus Verunsicherung innerhalb der Teams. Wir konnten aber schnell herausfinden, dass das Kontrollieren der Zäune als Spazierengehen zählt", sagt der Artenschutzexperte der Umweltschutzorganisation, Uwe Friedel. Eine kleine Einschränkung sei die Anweisung, die Kontrollen nur noch alleine durchzuführen, aber auch das erschwere die Arbeit nicht sonderlich. Freiwillige, die trotz der erschwerten Bedingungen den Fröschen und Kröten helfen, gebe es aktuell noch genug.

Friedel zufolge wird nur der Abbau der Zäune, der im Normalfall am Ende der Wanderungen Mitte/Ende April stattfindet, erschwert sein. Aber auch dafür gebe es schon eine Lösung: Einige der Zäune würden einfach nur geöffnet. So können sich die "Hüpferlinge", also die Jungtiere, frei bewegen. Im Gegensatz zu den älteren Tieren im Frühjahr wandert der Nachwuchs nicht in einem festen Zeitraum, sondern über längere Zeit verteilt. Deshalb werden dann auch keine Zäune aufgebaut, damit die Tiere nicht an den Barrieren verenden.

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