Coronavirus-Gefahr in Bayern noch nicht gebannt

München (dpa/lby) - Obwohl fast alle der 14 Coronavirus-Patienten in Bayern die Kliniken verlassen haben und es seit mehr als einer Woche keine neue bestätigte Infektion gab, bleibt die Gefahr nach Einschätzung von Gesundheitsministerin Melanie Huml bestehen. "Es gibt noch keinen Grund zur Entwarnung - deshalb hat für uns der Schutz der Bevölkerung weiterhin oberste Priorität", sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in München.
| dpa
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München (dpa/lby) - Obwohl fast alle der 14 Coronavirus-Patienten in Bayern die Kliniken verlassen haben und es seit mehr als einer Woche keine neue bestätigte Infektion gab, bleibt die Gefahr nach Einschätzung von Gesundheitsministerin Melanie Huml bestehen. "Es gibt noch keinen Grund zur Entwarnung - deshalb hat für uns der Schutz der Bevölkerung weiterhin oberste Priorität", sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in München.

Eine chinesische Mitarbeiterin des Autozulieferers Webasto war im Januar zu einer Schulung in der Firmenzentrale in Gauting. Mit dabei hatte sie - unwissend - das neue Coronavirus. 14 Infektionen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 zählte das Ministerium seither. Allesamt sind Webasto-Mitarbeiter oder deren Angehörige.

"Ich freue mich auch sehr darüber, dass fast alle der insgesamt 14 Patienten das Krankenhaus wieder verlassen konnten", sagte Huml. Für die meisten der mehr als 200 Kontaktpersonen sei zudem die Quarantäne aufgehoben worden. "Aber solange das Coronavirus nicht weltweit unter Kontrolle ist, können wir neue Fälle nicht ausschließen."

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