Corona: LMU Klinikum München will mit Blutplasma helfen

München (dpa/lby) - Zur Behandlung schwer erkrankter Corona-Patienten setzen Ärzte an mehreren Unikliniken in Bayern auch auf Blutplasma bereits genesener Menschen. Nun veröffentlichte auch das LMU Klinikum München einen Aufruf an mögliche Spender.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Gespendetes Plasma wird in einem Plasmabeutel aufgefangen. Foto: Cai Yang/XinHua/dpa/Symbolbild
dpa Gespendetes Plasma wird in einem Plasmabeutel aufgefangen. Foto: Cai Yang/XinHua/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Zur Behandlung schwer erkrankter Corona-Patienten setzen Ärzte an mehreren Unikliniken in Bayern auch auf Blutplasma bereits genesener Menschen. Nun veröffentlichte auch das LMU Klinikum München einen Aufruf an mögliche Spender.

Nach einer Infektion bilde der Körper Abwehrstoffe gegen den Erreger, heißt es auf der Internetseite des Klinikums. Diese Antikörper könnten lebensbedrohlich erkrankten Patienten helfen. Bei anderen Infektionskrankheiten habe man hiermit gute Erfahrungen gemacht, sagte ein Sprecher des Klinikums am Montag. Auch in der Corona-Pandemie gebe es Anzeichen, dass ein solcher Therapieansatz erfolgversprechend sein könnte.

Unter anderem setzt auch das Universitätsklinikum Erlangen auf die Transfusion von Blutplasma. Am Wochenende erhielt die Einrichtung die behördliche Zulassung für die Herstellung von therapeutischem Plasma. Die Uniklinik hatte bereits zuvor ehemalige Covid-19-Patienten zu Blutplasmaspenden aufgerufen.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren