Corona-Krise stellt Bayerns Kommunen vor Herausforderungen

München (dpa/lby) - Massive Steuerausfälle, fehlende Eintrittsgelder und zusätzliche Kosten - die Corona-Krise trifft die Kommunen im Freistaat nach Einschätzung von Experten hart. Der größte Einbruch sei bei der Gewerbesteuer zu erwarten, sagte Wilfried Schober vom Bayerischen Gemeindetag der Deutschen Presse-Agentur.
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Bernd Buckenhofer, Bayerischer Städtetag, im Gespräch. Foto: picture alliance/Matthias Balk/dpa/Archivbild
dpa Bernd Buckenhofer, Bayerischer Städtetag, im Gespräch. Foto: picture alliance/Matthias Balk/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Massive Steuerausfälle, fehlende Eintrittsgelder und zusätzliche Kosten - die Corona-Krise trifft die Kommunen im Freistaat nach Einschätzung von Experten hart. Der größte Einbruch sei bei der Gewerbesteuer zu erwarten, sagte Wilfried Schober vom Bayerischen Gemeindetag der Deutschen Presse-Agentur. Verschärft werde die Lage durch deutliche Rückgänge etwa bei der Einkommens- und Umsatzsteuer. "Es ist ein Dilemma, in das wir reinlaufen", sagte er.

Außerdem, so Bernd Buckenhofer vom Bayerischen Städtetag, brächen durch die Ausgangsbeschränkungen in vielen städtischen Einrichtungen die Einkünfte weg. Dazu entstünden zusätzliche Kosten vor allem für die Aufrechterhaltung von Nahverkehr und Infrastruktur sowie in den Gesundheitsämtern. Die Höhe der Verluste sei nach Angaben der Städte noch nicht abzuschätzen - die Kommunen fürchten aber schon jetzt harte Sparkurse und Neuverschuldungen.

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