Corona-Beschränkungen in Bayern: Daten und Zweifel

Bayern bleibt rigoros. Politik-Chefin Natalie Kettinger über Sinn und Unsinn von Restriktionen.
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Markus Söder bleibt bei seinem harten Kurs. Politik-Chefin Natalie Kettinger kommentiert.
Kay Nietfeld/dpa Pool/dpa, AZ Markus Söder bleibt bei seinem harten Kurs. Politik-Chefin Natalie Kettinger kommentiert.

Zehntausende coronabedingte Polizeikontrollen, keine Besuche in Privatwohnungen und immer ein bisschen später lockern als die anderen: Bayern fährt im Kampf gegen die Corona-Pandemie im Ländervergleich einen extrem restriktiven Kurs. Ein Blick auf die Daten des Robert-Koch-Instituts weckt Zweifel, ob diese Strategie wirklich sinnvoll ist.

Lagen der Freistaat und Nordrhein-Westfalen bei den Infektions- und Sterbezahlen Anfang des Monats in etwa gleichauf, ist Bayern mittlerweile in beiden Kategorien deutschlandweit trauriger Spitzenreiter. Während im Freistaat bis Freitag 1.850 Infizierte starben, waren es im bevölkerungsreicheren NRW 1.261. Die Zahl der Virusträger pro 100.000 Einwohner liegt im Freistaat bei 325 – auch sie ist nirgendwo höher. Wenn die harte bayerische Art aber nur bedingt hilft, warum muss man sie dann stoisch beibehalten – und ihr immer länger Bürger- und Freiheitsrechte unterordnen?

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