Coburger Handballer bejubeln Aufstieg nach Saisonabbruch

Coburg (dpa/lby) - Der HSC Coburg 2000 hat wegen des Saisonabbruchs im Handball den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Als Folge der Corona-Krise wurde die Spielzeit am Dienstag beendet und die Oberfranken als klarer Tabellenführer zum Meister der 2.
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Jan Gorr, Trainer vom HSC Coburg, steht an der Seitenlinie. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild
dpa Jan Gorr, Trainer vom HSC Coburg, steht an der Seitenlinie. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild

Coburg (dpa/lby) - Der HSC Coburg 2000 hat wegen des Saisonabbruchs im Handball den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Als Folge der Corona-Krise wurde die Spielzeit am Dienstag beendet und die Oberfranken als klarer Tabellenführer zum Meister der 2. Liga und zum Aufsteiger ernannt. "Wir haben unglaublich viel investiert, uns ohne nachzulassen an der Tabellenspitze festgebissen und uns auf diesem Weg den Aufstieg auch verdient", sagte Trainer Jan Gorr. Die Coburger führen das Klassement drei Punkte vor Essen an. Der Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz beträgt fünf Zähler.

Die Liga verhandelte zuletzt über unterschiedliche Möglichkeiten der Tabellenberechnung. Nach Vereinsangaben wäre der HSC aber bei allen Varianten aufgestiegen. "Wir haben unser Ziel auf einem Weg erreicht, den vor ein paar Monaten noch niemand vorhergesehen hat", sagte Geschäftsführer Michael Häfner. In der nächsten Saison gehen 20 Teams in der Bundesliga an den Start. Aus Bayern ist neben Coburg, das zum zweiten Mal in die Bundesliga aufstieg, auch der HC Erlangen dabei.

Rechtsaußen Florian Billek wurde mit 177 Treffern Torschützenkönig der Liga. Wegen der Ausgangsbeschränkungen können die Coburger ihren Erfolg nicht mit einer Party feiern, was sie bedauern. "Das werden wir nachholen", versprach aber Coach Gorr. "Und wer uns kennt, weiß, dass wir das gebührend tun werden", ergänzte Clubchef Häfner.

Die kommende Spielzeit in der 1. Liga wird eine große Herausforderung für den HSC Coburg, zumal durch die Aufstockung von 18 auf 20 Vereine voraussichtlich vier Teams wieder absteigen werden. "Natürlich werden die Aufgaben sehr anspruchsvoll, aber darauf haben wir hingearbeitet", sagte Trainer Gorr.

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