Coach Jones verlässt Drittliga-Absteiger Schweinfurt

Ex-Bundesliga-Profi Jermaine Jones soll Schweinfurt vor dem Abstieg retten. Das misslingt. Nun kündigt er seinen Weggang an. Das liegt wohl vor allem am Chaos rund um die Vereinsspitze.
dpa |
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Ein Fußball liegt auf dem Rasen. (Symbolbild)
Ein Fußball liegt auf dem Rasen. (Symbolbild) © Tom Weller/dpa
Schweinfurt

Der frühere Bundesliga-Profi Jermaine Jones verlässt den Drittliga-Absteiger 1. FC Schweinfurt als Trainer nach dieser Saison. Das verkündete der 44-Jährige, der die unterfränkischen Fußballer erst im Februar übernommen hatte, am Rand der Partie gegen Hansa Rostock (0:0).

"So wie es aussieht, weiß keiner so richtig, wo wir stehen, wo der Verein steht, vor allem im nächsten Jahr", schilderte der ehemalige US-Nationalspieler im Interview bei MagentaSport. "Ich habe mit der Mannschaft gesprochen und ihnen gesagt, dass ich nächste Saison nicht hier sein werde und der Verein sich neu aufstellen wird." Jones hatte Schweinfurt abgeschlagen am Tabellenende übernommen, das sportliche Wunder aber nicht geschafft.

Unklare Zukunft nach Weggang von Clubchef

Wie dieser Neustart der "Schnüdel" nach dem Abstieg in die Regionalliga aussieht, das ist derzeit noch offen. Zuletzt hatte es Fanproteste gegen die Vereinsführung gegeben; Vorstandschef und Hauptsponsor Markus Wolf zog sich daraufhin nach fast zwei Jahrzehnten aus dem Verein zurück.

Trainer Jones sieht nun keine Basis mehr für eine gemeinsame Zukunft und die Verlängerung seines auslaufenden Vertrags. "Meine Bedingung war immer, dass ich unter professionellen Bedingungen bleiben möchte", sagte er.

Jones noch ohne Aussage zu Zeit nach Schweinfurt

Dennoch wolle er nicht im Streit auseinandergehen. "Ich habe so viel Spaß, mit den Jungs zu arbeiten und bin extrem dankbar, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, mich als Trainer zu präsentieren in der ersten Station." Nun gelte es, die Saison anständig zu beenden. Was dann kommt, das wisse der frühere Bundesligaprofi in Frankfurt, Leverkusen und Schalke noch nicht.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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