Club sucht jetzt Pinolas Erben

Weil der argentinische Publikumsliebling weiter schweigt, schaut sich Manager Bader schon nach „Alternativen“ um. Bochums Fuchs zu teuer?
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Abschied oder Wiedersehen? Javier Pinola (li.) mit Andy Wolf.
Wolfgang Zink Abschied oder Wiedersehen? Javier Pinola (li.) mit Andy Wolf.

NÜRNBERG - Weil der argentinische Publikumsliebling weiter schweigt, schaut sich Manager Bader schon nach „Alternativen“ um. Bochums Fuchs zu teuer?

Club oder Schalke? Die Geschichte um die Zukunft von Javier Pinola zieht sich inzwischen ein bisschen zu lange hin! Eigentlich hatte Pinos Manager Marcelo Carracedo via AZ für Mittwoch Abend eine endgültige Entscheidung seines Schützlings angekündigt. Aber auch diese Frist ließ der in Argentinien urlaubende Publikumsliebling verstreichen. Sehr zum Unmut vieler FCN-Fans, die von ihrem Liebling nun endlich Klarheit fordern.

Bader: Die Tür für Pino bleibt offen"

Das Problem dabei ist: Pino weiß es selbst noch nicht so genau. Eine Hinhaltetaktik oder gar ein Poker um mehr Gehalt schließt FCN-Manager Martin Bader aus. „Pino ist kein Typ, der nachverhandelt.“ Über die Situation in Nürnberg weiß der 27-Jährige bestens Bescheid. Nicht nur, weil PinolA von der FCN-Geschäftstelle stets mit den neuesten Presseberichten versorgt wird. Auch durch die zahlreichen Gespräche mit Trainer Dieter Hecking und dem Sportdirektor dürfte der ehrgeizige Gaucho mitbekommen haben, „dass wir mit Per Nilsson, Julian Schieber und Rubin Okotie – zumindest auf dem Papier – die Qualität in unserem Kader erhöht haben“, so Bader. Bei allen Treuebekundungen („Die Tür bleibt für Pino offen, er bekommt die Zeit“): Untätig bleiben kann Bader nicht: „Wir schauen uns nach Alternativen um.“

Eine könnte Christian Fuchs heißen. Der torgefährliche Österreicher (vier Treffer) vom Absteiger Bochum hat keine Lust auf Liga zwei und will unbedingt wechseln. Mehrere Vereine aus Italien, England und der Bundesliga haben den 24-Jährigen auf dem Zettel. Darunter auch der FCN. Im Januar hatte der VfB Stuttgart bereits 3,7 Millionen Euro geboten. Jetzt beläuft sich die Ablöse, mit der Fuchs dank Ausstiegsklausel aus dem bis 2011 laufenden Vertrag herausgekauft werden könnte, auf knapp zwei Millionen. Für den Club wohl auch zu viel.kk

Mehr über den Club lesen Sie in der Print-Ausgabe Ihrer Abendzeitung am Freitag, 11. Juni.

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