Club setzt Positivserie fort: "Erstmal aus dem Keller raus"

Der 1. FC Nürnberg führt gleich zweimal in Heidenheim. Zum dritten Sieg nacheinander reicht es für die Franken dennoch nicht. Die kleine Positivserie sorgt aber für Zuversicht beim Club.
| dpa
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Nikola Dovedan (l.) vom 1. FC Nürnberg in Aktion gegen Marnon Busch vom 1. FC Heidenheim. Foto: Tom Weller/dpa
dpa Nikola Dovedan (l.) vom 1. FC Nürnberg in Aktion gegen Marnon Busch vom 1. FC Heidenheim. Foto: Tom Weller/dpa

Heidenheim/Nürnberg (dpa/lby) - Selbst eine Blitzführung genügte dem 1. FC Nürnberg nicht. Nach bereits 57 Sekunden gingen die Franken beim 1. FC Heidenheim erstmals in Führung - den dritten Sieg nacheinander in der 2. Fußball-Bundesliga konnte die Mannschaft von Trainer Jens Keller dennoch nicht sicherstellen.

"Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Klar ist es ärgerlich, vor allem, weil wir so gute Chancen hatten. Wir haben das taktisch richtig gut umgesetzt, ein gutes Auswärtsspiel gemacht", befand Keller aber nach dem 2:2 (1:1) am Freitagabend.

Die Nürnberger waren zwar das bessere Team, aber die wenigen Unaufmerksamkeiten nutzten die Gastgeber eiskalt aus. Nach dem 1:0 durch einen Schlenzer von Nikola Dovedan (1. Minute) hatte der Club fast alles im Griff, ließ Tim Kleindienst (45.) aber kurz vor der Pause nach einer Flanke von FCH-Kapitän Marc Schnatterer entwischen. "Nach dem 1:0 waren wir etwas zu passiv, Heidenheim hatte da zu viel den Ball", analysierte Verteidiger Georg Margreitter.

Trotzdem waren die Gäste auch nach dem Seitenwechsel überlegen und gingen durch Hanno Behrens (62.) erneut in Führung, der nach einem schnellen Konter Heidenheims Torhüter Kevin Müller tunnelte. Aber wieder schlug Kleindienst (83.) zurück, weil er nach einem Eckball frei stand und aus kurzer Distanz volley zum Endstand traf.

"Das ist ganz bitter. Ich hätte schon gedacht, dass wir das über die Zeit bringen, aber nach einem Standard tut es schon weh", resümierte Margreitter und fand: "Wir haben über weite Phasen ein gutes Spiel gemacht." Margreitter hätte vor dem Ausgleich fast sogar das 3:1 für die Nürnberger markiert. Bei seinem Kopfball in der 70. Minute entschied Schiedsrichter Timo Gerach jedoch auf Abseits von Angreifer Michael Frey, der einer von vier Neuen in der Startelf war.

"Ich glaube am Ende ist das Unentschieden schon in Ordnung", meinte Kapitän Behrens nach dem 26. Zähler dieser beim FCN so enttäuschenden Saison. "Vielleicht waren wir einen Tick dichter dran. Den Punkt nehmen wir aber mit." Linksverteidiger Philip Heise war ebenfalls erleichtert, dass sich der Club etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen konnte. "Wir sind jetzt erstmal aus dem Keller raus, das war wichtig", sagte die Winterleihgabe von Norwich City.

Die Nürnberger haderten zwar ob ihrer Chancen mit dem Remis, der positive Trend gibt den Franken aber Zuversicht. "In der Rückserie machen wir das bisher sehr gut. Jetzt haben wir wieder ein Heimspiel vor der Brust", sagte Behrens mit Blick auf die Partie am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den SV Darmstadt. "Wenn wir da wieder so auftreten, haben wir wieder gute Chancen auf drei Punkte."

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