Club bangt um Wollscheid und Maroh

Gehirnerschütterung, Hexenschuss: Die Innenverteidiger stehen für das „Endspiel” gegen den FSV Mainz 05 auf der Kippe
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Im Training vom Fuß eines Kollegen im Gesicht getroffen worden – Gehirnerschütterung: Der Einsatz von Senkrechtstarter Philipp Wollscheid am Sonntag gegen Mainz ist gefährdet.
bayernpress Im Training vom Fuß eines Kollegen im Gesicht getroffen worden – Gehirnerschütterung: Der Einsatz von Senkrechtstarter Philipp Wollscheid am Sonntag gegen Mainz ist gefährdet.

NÜRNBERG Das Training der Club-Profis ist aktuell ein echtes Ereignis. Rund 250 Kiebitze wollten am Mittwochmorgen sehen, wie die Schützlinge von Trainer Dieter Hecking bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 23 Grad für den Endspurt nach Europa schuften. Volksfeststimmung am Valznerweiher? Nicht ganz!
Denn ausgerechnet vor der wegweisenden Hausaufgabe, dem „Endspiel” gegen Mainz am Sonntag (17.30 Uhr), muss der Club um seinen Senkrechtstarter Philipp Wollscheid bangen. Der Innenverteidiger hatte tags zuvor im Training einen Tritt gegen den Kopf bekommen und konnte am Mittwoch und Donnerstag nicht mit der Mannschaft trainieren.

 

Wollscheid konnte sich nicht mehr an das Lautern-Ergebnis erinnern


Dabei sah zunächst alles halb so wild aus. Philipp hatte, nach kurzer Pause, die Einheit sogar bis zum Ende mitgemacht. Erst als sich der 22-Jährige hinterher nicht mehr an das Ergebnis von Lautern (2:0) erinnern konnte, wurde der Abwehr-Schlaks von der medizinischen Abteilung genau durchgecheckt. Die Diagnose: Gehirnerschütterung.
Der Ausfall seines besten Abwehrspielers (AZ-Notendurchschnitt 2,4), den Leverkusen lieber schon heute als morgen verpflichten möchte, wäre für Dieter Hecking gerade gegen die offensiv-starken Mainzer ein schwerer Schlag. Zumal die Alternativen fürs Abwehr-Zentrum langsam knapp werden. Kapitän Andy Wolf kehrt nach abgesessener Gelb-Sperre zwar wieder zurück. Dafür wackelt nun auch Dominic Maroh. Heckings Innenverteidiger Nummer vier konnte am Mittwoch ebenfalls nicht mit den Kollegen trainieren. Ihn plagt ein Hexenschuss. Im schlimmsten Fall stünden Hecking mit Wolf und Per Nilsson, der allerdings bei seinem Startelf-Comeback am Betzenberg mit einem Patzer fast den zwischenzeitlichen Ausgleich eingeleitet hätte, also nur zwei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung.
Allerdings sind es bis zum „Endspiel” am Sonntag noch drei Tage. Weshalb Hecking die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, dass sich sein Abwehr-Juwel Wollscheid doch noch für die Startelf fit meldet.

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