Club bangt um Nilsson!

Der Rücken: Neuzugang aus Hoffenheim könnte länger ausfallen. Dann würde Dominic Maroh wieder neben Kapitän Andy Wolf in Nürnbergs Innenverteidigung zum Einsatz kommen
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Da war's schon passiert: Per Nilsson krümmt sich schmerzverzerrt am Boden, Freiburgs Torwart Simon Pouplin macht sich Sorgen.
Wolfgang Zink Da war's schon passiert: Per Nilsson krümmt sich schmerzverzerrt am Boden, Freiburgs Torwart Simon Pouplin macht sich Sorgen.

Der Rücken: Neuzugang aus Hoffenheim könnte länger ausfallen. Dann würde Dominic Maroh wieder neben Kapitän Andy Wolf in Nürnbergs Innenverteidigung zum Einsatz kommen

NÜRNBERG Als Andreas Beck gestern am Valznerweiher um 10.38 Uhr im Sprinttempo auf Trainingsplatz sieben eilte, hörte Club-Trainer Dieter Hecking dem Fitness-Coach geduldig zu – ohne eine Mine zu verziehen. Gut eine Stunde später unkte Hecking: „Bei Per Nilsson sieht es gar nicht so gut aus. Ihm droht sogar ein längerer Ausfall.“ Dann müsste der 45-Jährige zwangsweise handeln, für die bis dato wacklige Innenverteidigung mit Nilsson und Andy Wolf einen soliden Betonmischer von der Bank bringen: Dominic Maroh.

Maroh verlor Stammplatz an Nilsson

In der abgelaufenen Saison gehörte der 23-Jährige zu den zweikampfstärksten Abwehrrecken in der Liga. Allerdings verlor Maroh, trotz ansprechender Leistungen in der Aufbauphase seinen Stammplatz. An Nilsson, der für 400000 Euro Ablöse aus Hoffenheim geholt worden war.

"Einer wird enttäuscht sein"

„Einer wird enttäuscht sein“, wusste Maroh schon vor dem Start in die neue Saison. Dass es ihn treffen würde, damit hatte er wohl irgendwie gerechnet. Hier der alte und neue Kapitän Wolf, dort Heckings Wunschspieler Nilsson. Für „Super-Grätsche“ Dominic blieb da einfach kein Platz mehr.

Nilsson zur Kernspintomografie

Inwieweit seine Aktien gestiegen sind, bleibt abzuwarten. Denn nachdem Nilsson zur Kernspintomografie in der Uniklinik Erlangen war, konnte zumindest in Sachen eines möglichen Bandscheibenvorfalls Entwarnung gegeben werden. Dort wurde eine schwere Prellung der Rückenmuskulatur diagnostiziert. Das Souvenir aus der Heimpleite gegen Freiburg (1:2) verurteilt den 28-Jährigen Schweden dennoch zum Zuschauen in den nächsten Tagen. Offen bleibt auch, ob Nilsson am 11. September schon wieder gegen den HSV auflaufen kann.

"Schwarzmalerei nicht angebracht"

Überhaupt hält Hecking nach nur zwei Spieltagen „diese ganze Schwarzmalerei für nicht angebracht. Nicht alles war gegen Freiburg so schlecht, wie es nun gemacht wird“. Lediglich sei die Kritik berechtigt, „dass wir nicht gewonnen haben“. Und dass seine Schützlinge nicht kapiert haben, dass ein Spiel 90 Minuten dauert – auch gegen armselig auftretende Breisgauer. Markus Löser

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