Chemikalien in der Moosach: Warnung vor häufigem Fisch-Essen

München (dpa/lby) - In Fischen aus der Moosach nördlich von München hat das Wasserwirtschaftsamt Chemikalien nachgewiesen und daher vom regelmäßigen Verzehr der Tiere abgeraten. Die Menge der gemessenen Schadstoffe sei klein, sagte ein Sprecher der Münchner Behörde am Donnerstag.
| dpa
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München (dpa/lby) - In Fischen aus der Moosach nördlich von München hat das Wasserwirtschaftsamt Chemikalien nachgewiesen und daher vom regelmäßigen Verzehr der Tiere abgeraten. Die Menge der gemessenen Schadstoffe sei klein, sagte ein Sprecher der Münchner Behörde am Donnerstag. Trotzdem könnten Menschen bei regelmäßigem Verzehr der Fische gesundheitliche Probleme bekommen, etwa einen erhöhten Cholesterinwert. Die Quelle für die Verunreinigungen war zunächst unklar. Die gefundenen Chemikalien (perfluorierte Alkylsubstanzen) können dem Sprecher zufolge unter anderem über Lösschaum oder Öle ins Grundwasser und so in den Fluss gelangt sein. Das Grundwasser unter München fließe entweder in die Isar oder in die Moosach. Ergebnisse zu Untersuchungen des Grundwassers standen zunächst noch aus.

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