Bus-Unfall auf der A3 bei Aschaffenburg/Weibersbrunn: Ein Toter, 18 Verletzte

Schwerer Unfall auf der A3 bei Aschaffenburg: Ein Busfahrer sieht offebar einen Lastwagen zu spät und fährt auf. Der Mann stirbt bei dem Unfall, viele Fahrgäste werden verletzt.
| AZ, dpa
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Weibersbrunn - Tragisches Ende einer Fahrt in dem Osterurlaub: Ein voll besetzter Reisebus ist auf der A3 bei Weibersbrunn (Landkreis Aschaffenburg) verunglückt. Dabei kam der Busfahrer ums Leben, wie ein Polizeisprecher am Morgen bestätigte. Mindestens 18 Menschen seien verletzt worden, drei davon schwer.

Tragödie am Karfreitag

In dem Bus aus Belgien saßen etwa 50 Menschen, die Reisegruppe war wohl auf dem Weg in den Skiurlaub nach Österreich. Kurz nach Mitternacht passierte dann der Unfall. Der Bus war auf einen Lastwagen aufgefahren. Der mit Glas beladene Sattelzug war laut Polizei mit langsamer Geschwindigkeit auf der rechten Fahrspur der A3 in Richtung Nürnberg unterwegs. Der Busfahrer soll laut Ermittlern die Situation zu spät erkannt haben.
Probleme mit der Rettungsgasse

Feuerwehr und Rettungskräfte seien mit einem Großaufgebot zur Unglücksstelle geeilt. Auch ein Rettungshubschrauber war in der Luft. Der Rettungsdienst versorgte die leicht- und unverletzten Fahrgäste in einer nahegelegenen Autobahnraststätte. Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Probleme bei der Rettungsgasse

Trotz des wenigen Verkehrs hatten die Einsatzkräfte Probleme bei der Anfahrt: Die Rettungsgasse wurde nicht oder nur unzureichen gebildet. Die Strecke in Richtung Nürnberg wurde nach der Bergung des verunglückten Busses gegen 7.45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Zuvor waren die Autos nach einer Vollsperrung einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet worden.

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