Bundeswehrkrankenhaus bereit sich auf Corona-Patienten vor

Ulm (dpa/lsw) - Das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm bereitet sich auf einen möglichen deutlichen Anstieg von Covid-19-Patienten vor. Derzeit könnten in der Intensivmedizin rund 30 Patienten aufgenommen werden, sagte der Leiter der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Oberstarzt Matthias Helm.
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Ein Hinweisschild zeigt den Weg zu einem Bundeswehrkrankenhaus. Foto: Hans-Thomas Frisch/dpa
dpa Ein Hinweisschild zeigt den Weg zu einem Bundeswehrkrankenhaus. Foto: Hans-Thomas Frisch/dpa

Ulm (dpa/lsw) - Das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm bereitet sich auf einen möglichen deutlichen Anstieg von Covid-19-Patienten vor. Derzeit könnten in der Intensivmedizin rund 30 Patienten aufgenommen werden, sagte der Leiter der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Oberstarzt Matthias Helm. Weitere zehn Betten würden in der nächsten Zeit bereitgestellt. Je nach Entwicklung und Verlauf der Corona-Krise könnten auch noch andere Stationen für infizierte Patienten freigeräumt werden. Insgesamt hat die Klinik in Ulm knapp 500 Betten.

Die Vorbereitungen würden in Absprache mit anderen Krankenhäusern in der Region sowie mit dem eigenen Landkreis und den benachbarten bayrischen Behörden getroffen, sagte Helm. "Wir helfen uns gegenseitig aus." Noch könne niemand sagen, wie sich die Lage in der nahen Zukunft entwickle. "Wir haben alle Szenarien durchgespielt." Allerdings arbeite er mit einem hochmotivierten Team, das beispielsweise durch Auslandseinsätze bereits Erfahrungen in Extremsituationen gesammelt habe. "Deswegen ist bei uns auch eine gewisse Ruhe und Professionalität vorhanden."

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