Bundeswehr testet Drohnen zum Transport von Verletzten

Drohnen spielen im Militär eine immer wichtigere Rolle - aber nicht nur zur Aufklärung und als Waffe. Die Bundeswehr testet sie für Rettungszwecke.
dpa |
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Die unbemannte "Grille" soll Verletzte aus Kampfgebieten abtransportieren können. Die Bundeswehr geht dafür in den Testbetrieb. (Archivbild)
Die unbemannte "Grille" soll Verletzte aus Kampfgebieten abtransportieren können. Die Bundeswehr geht dafür in den Testbetrieb. (Archivbild) © Peter Kneffel/dpa
Berlin/Ismaning

Die Bundeswehr testet ein neues Drohnensystem für den Abtransport von Verletzten aus Kampfgebieten. Mit dem Ismaninger Hersteller Avilus wurde Anfang April ein Vertrag über den Testbetrieb mit zwei Drohnen vom Typ "Grille" geschlossen, wie beide Seiten mitteilten.

Das Projekt umfasst den Angaben zufolge auch die Ausbildung von Soldatinnen und Soldaten. "Ziel ist es, das System durch die praktische Erprobung mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr präzise an die spezifischen Bedarfsforderungen der Streitkräfte anzupassen", hieß es. 

Die "Grille" hat nach Herstellerangaben eine Reichweite von rund 50 Kilometern, fliegt mit etwa 90 Kilometern pro Stunde und kann Personen mit einem Gewicht bis zu 135 Kilogramm aufnehmen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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