Bundeswehr-Kampfjets begleiten Passagiermaschine

Zwei Kampfjets der Bundeswehr haben am Donnerstag eine Passagiermaschine über deutschem Luftraum begleitet. Das bestätigte inzwischen die Airline.
| AZ/dpa
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Zwei Eurofigher der Bundeswehr. Kampfjets haben am Donnerstag eine indische Maschine begleitet.
Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa Zwei Eurofigher der Bundeswehr. Kampfjets haben am Donnerstag eine indische Maschine begleitet.

Zwei Kampfjets der Bundeswehr haben am Donnerstag eine Passagiermaschine über Bad Neustadt begleitet. Der Zwischenfall ist bestätigt, Grund war eine Kommunikationspanne.

Karlsruhe - Ein indisches Passagierflugzeug hat eine falsche Funkfrequenz benutzt und so den Einsatz von zwei Abfangjägern über Unterfranken ausgelöst. Wie die Deutsche Flugsicherung DFS am Montag bestätigte, geschah das Missverständnis schon am Donnerstag.

Demnach alarmierte die tschechische Flugsicherung in Prag die deutschen Kollegen in Karlsruhe, weil sie am Nachmittag den Kontakt zu einer Maschine des Fluglinie Jet Airways verloren hatte. "Wenn dieser Zustand länger anhält, rufen wir bei der Bundeswehr an und alarmieren die Alarmrotte, die mit zwei Jets rausgeht und zu dem Flieger hinfliegt, um in das Cockpit hineinzugucken und zu sehen, warum die Kommunikation nicht mehr stattfindet", so ein Sprecher der Flugsicherung zum BR.

Nachdem auch der deutsche Lotse keinen Kontakt herstellen konnte, schickte die Luftwaffe zwei Militärmaschinen vom Luftwaffengeschwader 74 zum Passagierflugzeug. Insgesamt dauerte es rund zehn Minuten, bis die Verbindung zum Flug 9W 118 von Mumbai nach London wiederhergestellt war.

Crew wird bis zur Klärung nicht mehr eingesetzt

Jet Airways bestätigte den Vorfall, nachdem auf Twitter ein Video einer Passagiermaschine verbreitet wurde, die von zwei kleineren Maschinen begleitet wurde. Auch die Fluglinie bezeichnete das Aufsteigen der Abfangjäger als Vorsichtsmaßnahme. "Der Flug mit 330 Gästen und 15 Crewmitgliedern landete schließlich ohne Zwischenfall in London", hieß es weiter.

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Die Besatzung des Flugzeuges werde bis zur Klärung des Vorfalls zunächst nicht weiter eingesetzt.

Sehen Sie hier das Video:

 

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