Bundespolizei weist in Bayern mehr als 5000 Migranten ab

Berlin (dpa/lby) - Die Bundespolizei hat in Bayern in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres 12 323 unerlaubte Einreiseversuche registriert. 5083 Migranten wurden nach Informationen der "Bild"-Zeitung (Montag) direkt an der Grenze zurückgewiesen.
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Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/Archiv
dpa Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Berlin (dpa/lby) - Die Bundespolizei hat in Bayern in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres 12 323 unerlaubte Einreiseversuche registriert. 5083 Migranten wurden nach Informationen der "Bild"-Zeitung (Montag) direkt an der Grenze zurückgewiesen. 277 Migranten wurden zurückgeschoben, 67 Ausländer abgeschoben. Anders als bei der Zurückschiebung, ist bei der Abschiebung in der Regel eine Androhung mit einer Fristsetzung zur Ausreise erforderlich. Bei 366 Migranten wurde die Abschiebung angedroht. Die restlichen 5414 Migranten wurden deutschen Behörden übergeben.

Den Angaben zufolge kamen die meisten unerlaubt eingereisten Ausländer im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion München in diesem Zeitraum aus Nigeria (1338), Afghanistan (1055), der Türkei (859), dem Irak (793) und aus Syrien (715).

Wie die "Rheinische Post" (Montag) berichtete, holte die Bundespolizei von Januar bis November bundesweit 7943 Migranten aus Zügen. 6066 unerlaubt eingereiste Passagiere entdeckten die Beamten in Fernbussen.

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